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Ab 1. Juli: Alleinerziehende werden finanziell besser gestellt

19. Juni 2017
In Zukunft mehr Kleingeld im Portemonnaie für Alleinerziehende. Symbolfoto: Christoph Böttcher (Archiv)
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Goslar. Bund und Länder haben sich nach zähem Ringen im Januar dieses Jahres auf die Reform des Unterhaltsvorschussgesetzes für Alleinerziehende geeinigt. Die Änderungen treten zum 1. Juli in Kraft, und verbessern die finanzielle Stellung von Alleinerziehenden.

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Bisher stand die Mutter oder der Vater nämlich schlecht da, wenn der von der Familie getrennte Ex-Partner nicht für das gemeinsame Kind zahlte. Mit der Gesetzesreform, die den Bundestag und Bundesrat passierte, wird die bisherige Höchstbezugsdauer von 72 Monaten für alle Kinder aufgehoben und unter bestimmten Voraussetzungen kann für Kinder im Alter von 12 bis 17 Jahren ein Unterhaltsvorschuss gewährt werden. Dieser Anspruch für ältere Kinder bis 18 Jahren wird wirksam, wenn das Kind nicht auf Leistungen aus dem SGB II angewiesen ist oder der alleinerziehende Elternteil bei SGB II-Bezug ein eigenes Einkommen von mindestens 600 Euro brutto erzielt.

Die Verwaltung des Landkreises rechnet aufgrund der Erweiterung der Anspruchsgrundlagen mit einer Vielzahl neuer Antragstellungen; und weist daher schon jetzt darauf hin, dass es ob der Gesetzesreform aber auch aufgrund der bevorstehenden Ferienzeit zu Verzögerungen bei der Bearbeitung der Anträge kommen kann. Um weiteren möglichen Verzögerungen vorzubeugen, ist es wichtig, dass die Antragsunterlagen vollständig eingereicht werden.

Anträge für den Unterhaltvorschuss für Alleinerziehende sind im Bürgerbüro des Landkreises in der Klubgartenstraße 6 (Montag bis Mittwoch 8 bis 16 Uhr, Donnerstag 8 bis 17 Uhr und Freitag von 8 bis 13 Uhr), im Fachdienst „Allgemeine Jugendhilfe und Jugendförderung – Unterhaltvorschuss im Gebäude der Klubgartenstraße 11 oder im Internet unter www.ms.niedersachsen.de sowie www.landkreis-goslar.de erhältlich.

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