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Arbeitsgruppe soll Einführung des „Hatix“ konkretisieren

12. April 2017
Das "Hatix" soll den Touristen und Besuchern die kostenlose Nutzung vom öffentlichen Busverkehr ermöglichen. Foto: Alexander Panknin
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Goslar. Der Prozess zur geplanten Einführung des Harz-Tickets „Hatix“ im Landkreis Goslar erreicht die nächste Stufe. Nach den Osterferien soll sich eine Arbeitsgruppe aus Vertretern der beteiligten Städte und des Landkreises bilden.

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Aufgabe der Runde ist die Feinabstimmung zur Umsetzung des komplexen Projektes im Verlauf des kommenden Jahres.
Es handelt sich um den bereits zweiten Anlauf zur Einführung des Harz-Tickets im Landkreis Goslar. In der hiesigen Kreisverwaltung wurde bereits vor Jahren ein tragfähiges Konzept erarbeitet, dessen Umsetzung 2012/2013 jedoch an den rechtlichen Rahmenbedingungen scheiterte. Diese Hürde wurde mit der nun beschlossenen Novelle des Niedersächsischen Kommunalabgabengesetzes (NKAG) aus dem Weg geräumt. Der im zurückliegenden Jahr verlautbarte Starttermin des „Hatix“ zum 1. Januar 2018 wird jedoch, wegen der erst jetzt erfolgten Novellierung des NKAG, leider nicht gehalten werden können.

Finanzierung durch Kurbeitrag

Das Harz-Ticket, das nach den Vorstellungen der Kooperationspartner über den Kurbeitrag finanziert werden soll, ermöglicht den Touristen und Besuchern zunächst die kostenlose Nutzung des öffentlichen Busverkehrs in den Landkreisen Goslar und Harz. Für ein tragfähiges Finanzierungskonzept legen die Verantwortlichen 1 bis 1,2 Millionen Übernachtungen zu Grunde.
Im Landkreis Harz wurde das „Hatix“ bereits erfolgreich etabliert. Die nun im Landkreis Goslar am Umsetzungsprozess beteiligten Kommunen versprechen sich eine ähnliche Entwicklung, die den Touristen einen echten Mehrwert bietet und zu einer Attraktivitätssteigerung der Orte als Urlaubsdestinationen beiträgt.
Dem Landkreis Goslar obliegt in diesem Prozess die gesamte Koordinierung.

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