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Asklepios wehrt sich gegen Kündigung des Versorgungsvertrags

7. März 2018 von
Gehört die Asklepios Klinik in Clausthal-Zellerfeld bald nicht mehr dem Verband der Ersatzkrankenkassen an? Foto: Anke Donner
Clausthal-Zellerfeld. Laut einer Pressemitteilung des Verbands der Ersatzkrankenkassen, die der Redaktion am Dienstag zuging, wurden die Vertragsbeziehungen zu den Asklepios Harzklinik Clausthal-Zellerfeld gekündigt. regionalHeute.de hat bei besagter Klinik nachgefragt, warum das Vertragsverhältnis aufgelöst wurde - doch die Klinik hüllt sich in Schweigen.

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Zur Begründung führte der Verband der Ersatzkrankenkassen an, dass der Standort in Clausthal-Zellerfeld für die Versorgung der Bevölkerung verzichtbar sei und keine Gewähr für eine leistungsfähige und wirtschaftliche Behandlung biete. Auf Nachfrage  erklärt Mathias Eberenz, Pressesprecher der Asklepios Kliniken: „Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir im Hinblick und mit Rücksicht auf die laufenden Verwaltungsverfahren auf das Thema leider zum jetzigen Zeitpunkt nicht näher eingehen können. Der Hintergrund: Die Kündigung des Versorgungsvertrags seitens der Kassen ist derzeit schwebend unwirksam, so lange eine rechtswirksame Genehmigung vom Land nicht vorliegt.“

Die Verbände der Gesetzlichen Krankenkassen in Niedersachsen haben beim Land Niedersachsen einen Antrag auf Aufhebung des Feststellungsbescheides zum 31. Dezember 2018 gestellt und die Genehmigung der Kündigung des Versorgungsauftrages beantragt. Dies wurde der Klinik mitgeteilt. „Gegen den Bescheid der Kassen gegen uns, also gegen die Kündigung des Versorgungsvertrages, sind wir rechtlich vorgegangen, weil wir unserem Versorgungsauftrag und den damit verbundenen Verpflichtungen nachkommen“, so Eberenz. 

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