Anzeige

Außenminister trifft Rabbiner, besichtigt Jüdischen Friedhof

9. Juni 2017 von
Der Berliner Rabbiner Yehuda Teichtal und Außenminister Sigmar Gabriel lesen ein Gebet auf dem Jüdischen Friedhof in Goslar. Fotos: Antonia Henker
Anzeige

Goslar. Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) besichtigte am heutigen Freitagvormittag mit dem Rabbiner Yehuda Teichtal den Jüdischen Friedhof. Im Anschluss daran gab es noch einen Spaziergang durch die Heimatstadt Gabriels.

Anzeige

Yehuda Teichtal, der in den USA aufwuchs und 1996 nach Deutschland kam, ist Rabbiner der Jüdischen Gemeinde in Berlin und Vorsitzender des Jüdischen Bildungszentrums Chabad Lubawitsch. Teichtal betonte gegenüber dem Minister, dass Goslar eine bedeutende jüdische Vergangenheit habe. Durch das aktive Erinnern an die Vergangenheit werde Zukunft erst möglich. Er bedankte sich außerdem bei Gabriel dafür, dass dieser das Treffen initiiert habe.   

Der Außenminister hat den Rabbiner am Rande der Konferenz „Friedensverantwortung der Religionen“ vor einigen Wochen im Auswärtigen Amt in seine Heimatstadt eingeladen. Das Auswärtige Amt hatte am Donnerstagabend über das Treffen und andere Termine Gabriels informiert. Zuvor traf Gabriel sich mit dem katarischen Außenminister Scheich Mohammed Al-Thani in der Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel und sprach mit ihm über die diplomatischen Beziehungen der beiden Länder. 

 

Lesen Sie auch: 

Katar-Krise: Ein weltpolitisches Treffen in Wolfenbüttel

Anzeige
Medienpartner
Anzeigen
Kontakt zur Redaktion
Sie erreichen unsere Redaktion 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche per
E-Mail: goslar@regionalheute.de
und montags bis freitags von 9 Uhr bis 17.30 Uhr per
Telefon 05331 / 88 27-26
Anzeigen
Telefonnummern
Apotheken-Notdienst: 22 8 33
Ärztlicher Notdienst: 116 117
Elterntelefon: 0800 111 0 550
Feuerwehr-Notruf: 112
Kartensperrungs-Notruf (für alle): 116 116
Kinder- und Jugendtelefon: 0800 / 111 0 333
Polizei-Notruf: 110
Rettungsdienst-Notruf: 112
Telefonseelsorge (evangelisch): 0800 / 111 0 111
Telefonseelsorge (katholisch): 0800 / 111 0 222
Weisser Ring Opfertelefon: 116 006