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Ausstellung mit Werken von Otmar Alt zum Reformationsjubiläum

19. Oktober 2017
Eines der Werke in der Ausstellung von Otmar Alt ist „Der dornige Weg – Die Reformation und Luthers geistige Heimat“. Werk: Otmar Alt
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Goslar. Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk eröffnet am Samstag, 21. Oktober um 18 Uhr, in Anwesenheit des Künstlers im Goslarer Museum die Ausstellung „Luther – der Verkünder“ mit Werken von Otmar Alt. Zehn Tage bevor sich der Thesenanschlag an der Schlosskirche zu Wittenberg zum 500. Mal jährt, wird damit ein künstlerischer Beitrag zum Reformationsjubiläum geleistet.

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Auf eigens angefertigten Stahlkonstruktionen, sogenannten Kathetern, stehen sich 15 Bildpaare gegenüber – jeweils ein kleinformatiges farbiges und ein großes monochromes Werk – auf denen Otmar Alt Stationen aus Luthers Leben dargestellt hat. Otmar Alt, 1940 in Wernigerode geboren, erlernte zunächst den Beruf des Dekorateurs und Plakatmalers, bevor er von 1960 bis 1966 an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin studierte. Stets experimentierfreudig und auf der Suche nach neuen künstlerischen Herausforderungen entwickelte er seine unverwechselbare Bildsprache, die ihn schnell international bekannt machte. Phantasievoll und farbenfroh und auf den ersten Blick fröhlich und verspielt entfalten seine Werke tiefgründige und komplexe Geschichten, die sich nicht allein dem Kunstexperten erschließen: Otmar Alt ist bekennender Verfechter einer nichtelitären Kunst.

Otmar Alt ist bekennender Verfechter einer nichtelitären Kunst

Im Katalog zur Ausstellung heißt es: „Sicherlich gibt es viele Darstellungen zu und über Martin Luther, mal sehr realistisch, mitunter auch abstrakt. … Otmar Alt hat in seiner Arbeit subjektiv und ganz gezielt wichtige Stationen im Leben Luthers ausgewählt und in seinen Werken zum Leben erweckt. Dabei geht es um alles andere als reine Illustration. Vielmehr wird der Betrachter dazu aufgerufen, sich selbst auf die Suche zu machen und einzutauchen in die vielschichtigen und komplexen Bildgeschichten.“ Otmar Alts Experimentierfreude zeigt sich auch darin, dass er stets die Herausforderung neuer Materialien und Techniken gesucht hat. Dies wird deutlich in einer kleinen Präsentation im Vorraum der Ausstellung: In Kooperation mit der Derenburger Glasmanufaktur Harzkristall entwickelte er „Zauberlampen“, die ihm Gelegenheit gaben, seinem Prinzip der Mischung von Figürlichkeit und Abstraktion mit dem Material Glas Ausdruck zu verleihen.

Die Ausstellung im Goslarer Museum, Königstraße 1, ist bis zum 14. Januar 2018 zu sehen.

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