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Bischof Meyns: Mit Zuversicht die Dinge gestalten

1. Januar 2016
Landesbischof Christoph Meyns. Foto: Anke Donner
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Braunschweig. Landesbischof Dr. Christoph Meyns hat in seiner Neujahrspredigt zu Zuversicht angesichts der gesellschaftlichen Probleme und globalen Herausforderungen aufgerufen. Der christliche Glaube könne Menschen die Kraft geben, „die Dinge mutig zu gestalten“, sagte er am 31. Dezember im Braunschweiger Dom.

Dazu gehörten auch die Herausforderungen im Braunschweiger Land: die Abwicklung des Braunkohltagebaus, die Verödung von Dörfern, der Umgang mit der Lagerung nuklearer Abfälle, die VW-Krise, die Reform der Landkreise, der Zuzug von Flüchtlingen, der Umgang mit salafistisch und rechtsextrem motivierten Gewalttaten, oder auch der Rückzug von Menschen aus Parteien und Gewerkschaften, Vereinen und der Kirche.

Der Landesbischof predigte über eine Bibelstelle aus dem Brief des Apostels Paulus an die Römer. Im achten Kapitel fasst dieser seine Glaubens- und Lebenserfahrung zusammen, dass keine weltliche Macht ihn von der Liebe Gottes trennen könne. Dieser Text aus dem Römerbrief, so Meyns, sei „so etwas wie eine Notfallration christlicher Spiritualität“.

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