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Die Entwicklung des Kaiserpfalzquartieres kann durchstarten

20. Dezember 2017 von
Investor Hans-Joachim Tessner und Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk (rechts) unterzeichneten die Kaiserpfalz-Entwicklungsvereinbarung bei bester Weihnachtsstimmung. Foto: Frederick Becker
Goslar. Am heutigen Mittwoch machte die Entwicklung des Kaiserpfalzquartieres einen weiteren Schritt nach vorne. Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk und Investor Hans-Joachim Tessner unterzeichneten die zweite Entwicklungsvereinbarung, die dem historischen Areal ein neues Gesicht geben soll.

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Die Unterzeichnung fand in den Räumen der Stadtverwaltung statt, mit Blick auf das Areal um die beiden Kaiserpfalzparkplätze, auf dem die Stadt in Kooperation mit Investor Tessner ein Hotel mit öffentlicher Tiefgarage, eine Multifunktionshalle und einen „Pfalzgarten“ entstehen lassen will. „Es war klar, dass wir dieses historische Herzstück der Stadt für den ganz großen Wurf nutzen wollen“, meint Junk. Man habe behutsam über die vergangenen drei Jahre ein stimmiges Gesamtkonzept erdacht. Klar war: Ohne einen Investor wäre das Vorhaben unmöglich gewesen, die Gesamtkosten seien mit 50 Millionen Euro veranschlagt. Umso dankbarer sei die Stadt für die Hilfe des Goslarer Ehrenbürgers Hans-Joachim Tessner, der nach eigener Aussage gut zwei Drittel der Kosten übernehmen wird, der Stadt die Multifunktionshalle schenken, und 20 Jahre lang die Betriebskosten in Höhe von 200.000 Euro zahlen wird.

Das „Tor zum Harz“

„An die geschichtsträchtigste Stelle Goslars gehört etwas anderes, als wir dort momentan haben“, begründet Tessner sein Mitwirken. Seit Jahren suche er nach einem „Leuchtturmprojekt“, um der Stadt, der er sich eng verbunden fühle etwas zurückzugeben. Damit wolle er Kaufkraft in die Stadt locken und Goslars Bekanntheitsgrad als „Tor zum Harz“ steigern. Beide Seiten seien mit der Zusammenarbeit sehr zufrieden, in gut zwei Jahren soll der Bau beginnen, für den gut zwei weitere Jahre veranschlagt sind. Vorher sind noch Schritte wie die Entwurfssusschreibungen für Architekten und Bodenanalysen gesetzlich vorgeschrieben. Junk: „Es ist ein gutes Gefühl, an historischen Prozessen mitarbeiten zu dürfen.“

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