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Goslar erzielte Finanzüberschuss von über 2 Millionen Euro

6. April 2018 von
Goslar konnte 2017 einen Überschuss erzielen. Foto: Marc Angerstein
Goslar. Nach den Ergebnissen der vierteljährlichen Kassenstatistik konnten die Kommunen in Niedersachsen 2017 einen Finanzüberschuss erzielen. Dies geht aus einer Pressemitteilung des Landesamts für Statistik Niedersachsen hervor. Goslar erzielte im vergangenen Jahr einen Überschuss von 2.228.120 Euro.

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Dies entspricht einem Überschuss von 43 Euro pro Einwohner.  Finanzüberschüsse konnten auch Salzgitter, Braunschweig, Gifhorn und Helmstedt erzielen. Die Stadt Helmstedt liegt beim Pro-Kopf-Überschuss von 937 Euro sogar mit Abstand vorn. Peine, Wolfenbüttel und Wolfsburg mussten zum Jahresende 2017 hingegen einen Finanzfehlbetrag verzeichnen. Dieser lag beispielsweise in Wolfsburg bei 780 Euro pro Einwohner.

Niedersachsen weit  übertrafen die bereinigten Einzahlungen die bereinigten Auszahlungen um 623 Millionen Euro. Dies entspricht einem Betrag von 78,45 Euro pro Kopf. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) weiter mitteilt, konnten die Gemeinden und Gemeindeverbände bereinigte Einzahlungen von 24.602 Millionen Euro (3.096,28 Euro pro Kopf) verbuchen und tätigten bereinigte Auszahlungen in Höhe von 23.978 Millionen Euro (3.017,84 Euro pro Kopf).

Auf der Einnahmeseite wuchs das Aufkommen aus Steuern und steuerähnlichen Abgaben 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 4,4 Prozent auf 9.514 Millionen Euro (1.197,36 Euro pro Kopf). Größter Block auf Seite der Auszahlungen waren „Transferzahlungen“, dazu gehören unter anderem Ausgaben für Sozialleistungen. Diese Transferzahlungen stiegen um 2,9 Prozent auf 13.985 Millionen Euro (1.760,05 Euro pro Kopf). Die Auszahlungen für „Investitionstätigkeit“ beliefen sich auf 2.841 Millionen Euro, ein Rückgang gegenüber dem Vorjahr um 5,8 Prozent.

Verschuldung leicht gestiegen

Nach vorläufigen Berechnungen hat sich die Verschuldung der Kommunen Niedersachsens leicht um 80 Millionen auf 12.090 Millionen Euro erhöht (+0,7 Prozent gegenüber 2016). Dies entsprach einem Betrag von 1.521,67 Euro je Einwohnerin oder Einwohner. Während der Stand der Kassenkredite um 274 Millionen Euro (11,8 Prozent) auf 2.046 Millionen Euro sank, wuchsen die Wertpapierschulden und Kredite um 353 Millionen (3,6 Prozent) auf 10.044 Millionen Euro.

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