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Harz wird zum Drehort für das Bergbau-Drama „Böse Wetter“

2. Juli 2015 von
Im Harz wird der ADR-Film "Böse Wetter" gedreht. In den Hauptrollen spielen Matthias Koeberlin und Catherine Bode, die derzeit am ehemaligen Eisenerzbergwerk Roter Bär in Sankt Andreasberg drehen. Fotos: Anke Donner
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Sankt Andreasberg. Immer mehr TV-Produktionsfirmen entdecken den Harz als Drehort. Und so wird der Harz nach „Die sieben Zwerge – Männer allein im Wald“ und  „The Monuments Men“ wieder Arbeitsort eines Filmteams. Dieses Mal lautet der Filmtitel der ARD-Produktion „Böse Wetter“.

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Catherine Bode und Matthias Koeberlin im im Gespräch mit Regisseur

Catherine Bode und Matthias Koeberlin im im Gespräch mit dem Regisseur Johannes Grieser.

Böse Wetter bezeichnet man ein gefährliches Gasgemisch im Bergbau. Und darum geht es in der ARD-Produktion auch. Ein entdeckter Silberfund sorgt für Wirbel in dem fiktiven Ort Buchenrode. Dort will Geophysiker Leonard Gehra (Matthias Koeberlin) seine Methode zum Silberabbau vorstellen und sieht sich mit seiner Vergangenheit konfrontiert.

Die Hauptrollen des Bergbau-Dramas wurden mit Charakterkopf Götz George, Matthias Koeberlin (Tatort, Spreewaldkrimi), Catherine Bode (SOKO, Tatort) und der Grand Dame des deutschen Fernsehens, Gudrun Landgrebe, besetzt.

Das bekannte Schauspieler-Trio ist Teil des Bergbau-Dramas, das seit Anfang Juni in der gesamten Harz-Region gedreht wird. Drehorte sind neben dem ehemaligen Eisenerzbergwerk Roter Bär in Sankt Andreasberg, auch die Ortschaften Elend, Elbingerode, Bad Grund und die Stadt Bad Harzburg. Aus all den zusammengestellten Drehorten wird später im Film der fiktive Ort Bucherode.

Michael Gebhart und Johannes Grisser schauen sich die Szene auf dem Monitor an.

Michael Gebhart und Johannes Grisser schauen sich die Szene auf dem Monitor an.

Rund acht Stunden täglich stehen die Schauspieler vor der Kamera von Tatort-Regisseur Johannes Grieser und Produzent Michael Gebhart. Die Szenenbilder werden erst aufgebaut, dann umgebaut, ausgeleuchtet und ausstaffiert. Dann gibt es kurze Proben, bevor die Klappe fällt und die Szene im Kasten ist. Am alten Stolleneingang in Sankt Andreasberg, der nur einen Teil des späteren Films bilden wird, ist das gesamte Produktionsteam samt Statisten im Einsatz.

„Das Team besteht aus zirka 60 Mitarbeitern. Hinzu kommen noch die Statisten, die wir benötigen. Jeder Film braucht Statisten. Ohne sie würde er leer und nichts sagend wirken. Derzeit drehen Matthias Koeberlin und Catherine Bode am Stollen. Götz ist für heute fertig und genießt seine Freizeit. Die Rolle von Gudrund Landgrebe ist bereits abgedreht“, verrät Produzent Michael Gebhart.

Einfaches Leben am Set

Die Basis des Sets. Hier stehen die Gardrobenwagen und die Wohnmobile der Schauspieler.

Die Basis des Sets. Hier stehen die Gardrobenwagen und die Wohnmobile der Schauspieler.

Auf dem Parkplatz direkt neben der Seilbahn ist die Basis aufgebaut. Hier gibt es, auf einfachen Bierzeltgarnituren, die Mittagsverpflegung für die gesamte Crew. Gleich daneben stehen Wohnwagen, in denen sich Catherine Bode und Matthias Koeberlin zurückziehen können. „Schlafen tun sie hier nicht, sondern in Hotels. Die Wohnwagen sind einfach dazu da, damit die Schauspieler ein wenig Privatsphäre haben, wenn sie das möchten. Gegessen wird hier mittags zusammen. Es ist alles sehr einfach gehalten, aber wir brauchen auch keinen großen Aufwand. Hier unten befinden sich außerdem noch die Wagen mit der Garderobe und der Maske. Und es gibt noch einen Imbisswagen, der uns zwischendurch verpflegt“, erklärt Gebhart.

Gedreht wird im Harz noch bis Mitte Juli. Wann genau der Film in die deutschen Wohnzimmer kommt, steht noch nicht fest. Der Film soll Ende Oktober fertig abgedreht sein, bald darauf soll er dann auch ausgestrahlt werden. „Er wird am Samstagabend um 20.15 Uhr in der ARD laufen“, so Gebhart.

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