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Harzklub-Naturschutztag: „Grünes Klassenzimmer“ eröffnet

17. Mai 2017
Harzklub-Präsident Dr. Oliver Junk, vorne rechts, mit Urs Gantner, links daneben, beim Eröffnen des „Grünen Klassenzimmers“. Foto: Michael Rudolph
Wildemann. Mit einer groß angelegten Pflanzaktion hat der Harzklub sein Wanderheim bei Wildemann ökologisch aufgewertet. Mit insgesamt 800 gepflanzten Bäumen und Sträuchern gestaltete der Wanderverband sein Gelände im Tal der Innerste um.

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Gleichzeitig eröffnete der 13.000 Mitglieder zählende Verein ein neu errichtetes „Grünes Klassenzimmer“. Der Pavillon aus Lärchen-Vollholz dient dem Harzklub als zentraler Versammlungspunkt für seine Bildungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen. Zahlreiche große und kleine Helfer waren dem Aufruf gefolgt und bepflanzten das weitläufige Grundstück mit Sträuchern und Laubbäumen. Harzklub-Präsident Dr. Oliver Junk zeigte sich beeindruckt von so viel Pflanzkraft und jugendlichem Elan. Gemeinsam mit dem Erbauer des Holz-Pavillons, Urs Gantner, weihte er das Gebäude ein. Das Freiluftklassenzimmer mit seinem offenen Mandala-Dach ist der Blickfang auf dem Gelände des Harzklub-Zweigvereins Wildemann. Vereinsmitglieder oder Freizeitgruppen können es ab sofort nutzen und unter heimischen Lärchen-Baumstämmen die Harzer Natur entdecken.

Insgesamt 800 neue Bäume und Sträucher wurden gepflanzt

Dr. Junk konnte ganze Familien, Harzklubmitglieder aus verschiedenen Orten und Gäste bei der Pflanzaktion begrüßen. „Für den Harzklub ist unser Wanderheim Wildemann ein echter Kraftakt“, sagte der Harzklub-Präsident. „Wir freuen uns umso mehr, dass wir mit dieser Einrichtung sowohl die Wanderregion Harz aufwerten als auch die Gäste des Wanderheims für den Natur- und Umweltschutz begeistern können“. Bereits im vergangenen Herbst hatten die Niedersächsischen Landesforsten das Gelände von beschattenden Fichten befreit. Harzklub-Naturschutzwart Michael Thätner freute sich über den Zugewinn an Licht und die ökologische Aufwertung des gesamten Areals. Vom Wildapfel über Hartriegel, Pfaffenhütchen, Flatter- und Bergulme pflanzten Harzklubmitglieder bei mehreren Arbeitseinsätzen insgesamt 800 neue Bäume und Sträucher. Allein am vergangenen Samstag setzten die Freiwilligen 300 neue Pflanzen. „Ob Bienen, Schmetterlinge, Eidechsen, Vögel oder Kleinsäugetiere – sie alle werden sich hier wohlfühlen“, lobte Förster Thätner das Engagement.

Der Holz-Pavillon enthält rund vier Kubikmeter heimisches Lärchenholz, das im Revier Stauffenburg des Forstamtes Seesen gewachsen ist. Die Firma Gantner Naturbau aus Bad Gandersheim verbaute ausschließlich unbehandeltes Vollholz. Für den Harzklub mit seinen 87 Zweigvereinen ist diese Bauweise vorbildlich. Das Lärchen-Naturholz macht den Anstrich mit Holzschutzmittel überflüssig. Der Einsatz von Naturholz entlastet die Vereinsmitglieder bei ihrer ehrenamtlichen Pflege der Wanderwege und der Erholungseinrichtungen wie Bänken und Schutzhütten.

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