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Hochschulen der Region erhalten 1,5 Millionen Euro vom Land

17. November 2017
Auch die Tu Braunschweig profitiert von der Förderung. Foto: Robert Braumann
Region. Wie das Niedersächsische Ministeriums für Wissenschaft und Kultur am Freitag mitteilte, sollen rund 18 Millionen Euro für die anwendungsorientierte Forschung fließen. Die Wissenschaftsministerium hat dafür 29 Projekte zur Förderung empfohlen. Darunter auch Projekte aus Braunschweig, Wolfenbüttel und Clausthal Zellerfeld.

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Die praktische Umsetzung anwendungsorientierter Forschung sei ein wichtiges Ziel der Niedersächsischen Landesregierung, teilte das Ministerium mit. Aktuell seien weitere 29 anwendungsorientierte Forschungs- und Infrastrukturprojekte an niedersächsischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen für Bewilligungen durch die NBank vorgesehen. Insgesamt sollen hierfür rund 18 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, davon 8,5 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und rund 9,6 Millionen Euro aus dem Landeshaushalt.

„Der Wissensaustausch zwischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen mit Wirtschaft und Gesellschaft ist ein wesentlicher Baustein, um innovative Forschung in die Praxis zu bringen“, sagt die Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Gabriele Heinen- Kljajić. „An den niedersächsischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen können mit Hilfe dieses Förderprogramms zum Beispiel gesellschaftliche und soziale Fragestellungen sowie Fragen des Umwelt- und Naturschutzes erforscht und Lösungsvorschläge erarbeitet werden. Auf Seiten der Wirtschaft profitieren insbesondere kleine und mittlere Unternehmen von der Zusammenarbeit mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern.“

Bei den neuen Projekten handelt es sich um drei Innovationsverbünde, 20 Kooperationsprojekte mit Unternehmen, zwei Modellprojekte des Wissenstransfers sowie vier Infrastrukturvorhaben. Besonders die sogenannten Innovationsverbünde haben überregionale Bedeutung und Strahlkraft. In diesen Projekten forschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener niedersächsischer Hochschulen und Forschungseinrichtungen interdisziplinär und in Kooperation mit Partnern aus Wirtschaft und Gesellschaft zu wichtigen Zukunftsthemen wie Energie, Mobilität und Gesundheit.

Zu den aktuell zur Förderung empfohlenen Innovationsverbünden gehören auch die TU Braunschweig, die TU in Clausthal und die Ostfalia. Das Programm „Recycling 4.0“, das auf Digitalisierung als Schlüssel für die Advanced Circular Economy am Beispiel innovativer Fahrzeugsysteme setzt wird mit rund 1,55 Millionen Euro gefördert. 

 

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