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Inklusive Schule: Beratungs- und Unterstützungszentrums

12. Oktober 2017
Bereits elf Zentren in Niedersachsen. Symbolbild: Sina Rühland
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Goslar. Wie das Wahlkreisbüro von Dr. Alexander Saipa mitteilte, bereitet eine Planungsgruppe ab dem 16. Oktober die Einrichtung eines Regionalen Beratungs- und Unterstützungszentren Inklusive Schule (RZI) für den Landkreis Goslar vor.

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„Wenn die Planungen abgeschlossen sind, soll das Beratungs- und Unterstützungszentrum für unseren Landkreis zum 1. August 2018 die Arbeit aufnehmen. Das RZI wird dann eine Unterstützungsstelle, von der aus im ständigen Austausch Schulen und Schulträger bei der Umsetzung der Inklusiven Schule beraten werden“, erklärt dazu die SPD-Landtagsabgeordneten Petra Emmerich-Kopatsch und Dr. Alexander Saipa.

Bereits elf Zentren in Niedersachsen

Das Kultusministerium hat bereits im August die ersten elf RZI in Niedersachsen eingerichtet: „RZI sind ein wichtiges Instrument zur erfolgreichen Umsetzung der Inklusiven Schule in Niedersachsen: Mit Beginn dieser Wahlperiode haben die Landesregierung und die Rot-Grüne Regierungskoalition erhebliche Fortschritte dabei gemacht, die UN-Behindertenrechtskonvention umzusetzen und damit möglichst vielen Schülerinnen und Schüler mit Beeinträchtigungen das gemeinsame Lernen mit ihren Freunden und Nachbarn zu ermöglichen“, betont Saipa.

Emmerich-Kopatsch macht deutlich: „Inklusive Schule ist auch Integration und Teilhabe. In Niedersachsen ist die inklusive Schule längst Alltag. Rund 23.000 von 37.000 SchülerInnen mit Förderbedarf werden heute erfolgreich in der Inklusiven Schule unterrichtet. Das ist eine Inklusionsquote von über 61 Prozent. Mit den Regionalen Beratungs- und Unterstützungszentren, wie dem geplanten soll ein landesweites Inklusionsnetzwerk geknüpft werden, über das sich Schulträger und Schulen austauschen können.“

Inklusion ist ein Menschenrecht

„Wir wollen Inklusion mit Augenmaß, wo es Probleme gibt, wollen wir sie lösen. Wo zusätzliche Stellen fehlen, werden wir sie schaffen und besetzen, wie aktuell für 650 unterstützende Kräfte, helfende Hände, die gemeinsam mit FörderschullehrerInnen multiprofessionelle Teams bilden, um die Inklusion in Regelschulen weiter zu verbessern“, sagt Saipa.

„Inklusion ist ein Menschenrecht. Im Gegensatz zur CDU wollen wir Sozialdemokraten Inklusion nicht aussetzen, sondern mit Augenmaß und großer Unterstützung erfolgreich zum Wohle vieler in Niedersachsen umsetzen.“

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