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Kinokritik: A Beautiful Day – Ein tiefer Blick in die Seele

27. April 2018
Foto: Anke Donner / Video: Sandra Zecchino
Goslar. Am gestrigen Donnerstag lief das Drama "A Beautiful Day" in den Kinos an. Auch in Cineplex Goslar nimmt der Film die Zuschauer mit auf einen Kampf gegen den Sexhandel sowie gegen die eigenen Dämonen und erlaubt dabei einen tiefen Blick in die Seele. regionalHeute.de hat sich den Film angeschaut.

Handlung

Der Kriegsveteran Joe (Joaquin Phoenix) kümmert sich liebevoll um seine pflegebedürftige Mutter (Judith Roberts). Gleichzeitig ist er von seinen Erinnerung – aus seiner Kindheit genauso wie aus dem Krieg – gefangen, ein psychisches Wrack, an der Grenze zwischen Wahnsinn und Realität. Um diesem Leben zu entkommen und um Geld zu verdienen, geht er nur mit einem Hammer bewaffnet auf die Jagd nach Kriminellen, die Frauen und junge Mädchen in die Prostitution zwingen. In kühler Präzision erreicht er sein Ziel, bis er den Auftrag erhält, Nina (Ekaterina Samsonov), die Tochter eines Senators, zu befreien. Plötzlich ist alles anders.

Trailer

Kritik

Die Handlung selbst bietet lediglich den Rahmen und tritt während des Films in seiner nüchternen und klaren Umsetzung immer wieder in den Hintergrund. Auch die Brutalität einzelner Szenen verliert ihren Schrecken in dem Kampf der Figuren gegen ihre eigenen Dämonen. Nahezu perfekt gelingt es Drehbuchautorin und Regisseurin Lynne Ramsay die Untiefen der Seelen umzusetzen. Ohne Erklärungen sondern nur durch Bilder, Rückblenden, Musik und einer tollen schauspielerischen Leistung von Joaquin Phoenix gelingt es, den inneren Kampf zwischen Wahn und Realität deutlich zu machen.

Doch so gut die Umsetzung den Zuschauer auch in seinen Bann zieht und mit welcher Brillanz die Entwicklung der Rollen visualisiert wird, leider enthält der Film auch einige Längen, an manchen Stellen wäre weniger mehr gewesen.

4 von 5 regionalHeute.de-Punkten

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