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Kinokritik – „Der Dunkle Turm“: Sightseeing in einer anderen Welt

30. August 2017
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Tiefenlos in eine fremde Welt eindringen. Foto: Alexander Panknin
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Goslar. In der Stephan King-Verfilmung "Der Dunkle Turm" kämpfen Revolverheld Idris Elba und Oscar-Preisträger Matthew McConaughey gegeneinander um die Geschicke der Welt.

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Nach dem Tod seines Vaters werden die Albträume des jungen Jake Chambers (Tom Taylor) zur bitteren Realität. In einem dimensionsübergreifenden Kampf gegen den bösen Magier Walter (Matthew McConaughey) springt der Junge mit dem vierschrötigen „Revolvermann“ Roland Deschain (Idris Elba) durch die Welten.

Ein dunkler Turm verbindet die verschiedenen Sphären untereinander. Der perfide Plan des Magiers, den Turm zu vernichten, sorgt zwischenzeitlich für heftige dimensionale Wechselwirkungen. Auch wenn das umstrittene Gebäude ein „dunkler“ Turm ist, er schützt die Welt vor den bösen Dämonen von außerhalb des Universums.

Klingt schwer zugänglich, bleibt es im Film leider auch.

Nächster Halt „Dunkler Turm“

Der Film hat etwas von einer Sightseeing-Tour durch fremde Welten. Man sieht viel, aber nichts richtig. Wer die achtbändige Saga fassende Vorlage von Bestsellerautor Stephen King kennt, der wird hier schmerzlich die Tiefe seines Werks vermissen.

Charaktere kommen und gehen, Hintergründe sucht man indes vergeblich. Eigentlich hinterlässt dieser dem Science-Fiction- / Fantasy-Genre zugeordnete Film vor allem eines: Fragen.

Baut er bis zur Hälfte noch eine gewisse, allmähliche Spannung auf, nimmt er plötzlich dermaßen Fahrt auf, dass einzelne Teile der Story wie Leitpfosten auf der Autobahn an einem vorüberfliegen. Was bleibt ist eine 95-minütige Tour mit netten Aussichten. Schnell vergessen. Sightseeing eben.

Fazit

Uns konnte der Film nicht ganz überzeugen, die Kinobesucher zeigten sich aber recht milde in ihrem Urteil. Immerhin gab es schicke Revolver und einen aalglatten Matthew McConaughey.

2 von 5 regionalHeute.de-Punkten

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