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Kinokritik – Inferno: Typisch Dan Brown

17. Oktober 2016
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Auch im dritten Fall von Robert Langdon geht es zu berühmten Schauplätzen der Kunstgeschichte. Foto: Anke Donner
Goslar. Seit Donnerstag läuft im Goslarer Cineplex die dritte Dan Brown-Verfilmung. Noch vor den Starts in England und den USA flimmerte der Film über die Leinwände der Deutschen Kinos. Mit Erfolg, wie sich zeigte.

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Man nehme einige der bedeutendsten Kunstwerke der Welt, einen grandiosen Tom Hanks und eine Prise Verschwörung und schon ist er fertig – der Dan-Brown-Film. Mit diesen wenigen Zutaten hat es der amerikanische Thriller-Autor wieder einmal geschafft eine erstklassig Romanvorlage zu liefern, die gut, aber nicht, eins zu eins, von Ron Howard auf die Leinwand adaptiert wurde.

Langdon rettet die Welt

Auch im dritten Teil, nach Sakrileg und Illuminati, ist der Symbologe Robert Langdon wieder unterwegs um verschlüsselte Hinweise zu entziffern und die Welt vor schrecklichem Unheil zu bewahren. Wieder schickt Dan Brown die Kinobesucher an europäische Schauplätze, die wichtige Kunstschätze unserer Zeit offenbaren. In diesem Fall Florenz und Istanbul. Hier will Robert Langdon das Rätsel des „Infernos“ lösen. Hinter all dem steckt der Wissenschaftler Bertrand Zobrist, der nichts Gutes im Schilde führt. Er will die Überbevölkerung stoppen und die Menschheit mit einem Virus ausrotten. Nun tritt Langdon auf den Plan. Er muss „Inferno“ entschlüsseln, den ersten Teil von Dante Alighieris „Göttlicher Komödie“. „Inferno“ handelt von der Reise des italienischen Dichters durch die Hölle und steckt voller nicht geknackter Codes und Symbole. Bevor Langdon zur Tat schreiten kann, muss er jedoch nach einer Amnesie wieder zu seiner alten bewährten Stärke finden. Dann aber beginnt die spektakuläre Spurensuche. Waren die ersten Teile noch mehr geprägt von Geheimnissen, Anagrammen und codierten Zahlenfolgen, die die großen Kunstwerke der Geschichte umwaberten, setzte man in Inferno auf jede Menge Action. Was aber der Handlung um den inzwischen in die Jahre gekommenen, aber nicht weniger genialen Robert Langdon, nicht schadet. Neben Tom Hanks glänzt übrigens ein weiteres bekanntes Gesicht. Omar Sy (Ziemlich beste Freunde) spielt die Rolle des Christophe Bruder, den Leiter des SRS. Fehlen darf natürlich in diesem Teil auch nicht die schöne Frau an Langdons Seite. Die mimt Felicity Jones als Dr. Sienna Brooks. Welche Rolle die junge Ärztin wirklich spielt, verraten wir an dieser Stelle noch nicht. Nur so viel – es gibt eine unerwartete Wendung. Aber es wäre kein Langdon-Fall. wenn das nicht so wäre. Auch die Musik spielt in Inferno wieder eine sehr prägnante Rolle. Wie schon in den Vorgänger-Filmen stammt sie aus der Feder von Hans Zimmer. Die typisch mystischen Klänge verpassen Inferno noch eine Extra-Portion Gänsehaut. So dass man beim Abspann noch gerne im Kinosessel verweilt und die Musik bis zum letzten Ton aufsaugt.

Im Ranking hintenan

Wer schon von Sakrileg und Illuminati angetan war, der wird auch diesen Brown-Film mögen. Der dritte Teil ist nicht gerade die beste Dan-Brown-Verfilmung, aber dennoch absolut sehenswert. Inferno ist ein wirklich gelungener Streifen, der definitiv Lust auf mehr macht. Denn einen Dan-Brown-Teil ist uns Hollywood noch schuldig – Das verlorene Symbol. Doch ein Geheimnis nach dem anderen. Tickets und Infos gibt es unter www.cinepplex.de. 

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