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Kinokritik zu „Die Mumie“: Düstere Fantasy-Action

11. Juni 2017
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Düster und Effektvoll kommt nicht nur das Plakat daher. Foto: Alexander Panknin
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Goslar. Seit Donnerstag läuft "Die Mumie" in unseren Kinos und begeistert als düsterer Nachfolger der bekannten Trilogie die Kinobesucher. Dabei setzt der Film eher auf Horror und Action, denn auf unterhaltsam lustiges Popcornkino.

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Für die Hauptrolle konnten die Universal Studios den altgedienten Actionsstar Tom Cruise gewinnen. Dieser verkörpert Nick Morton, einen durch alte Gräber streichenden Schatzsucher.

Durch Zufall stößt Morton im Irak in einer alte ägyptischen Gruft auf seine mumifizierte Gegenspielerin (gespielt von der algerische Schauspielerin Sofia Boutella). Diese ist ehemals zu Unrecht verstoßen und mit einem Fluch belegt worden. Mit übermenschlichen Kräften versucht sie sich nun an der Menschheit zu rächen.

An Mortons Seite kämpft sich Mitstreiterin Jenny (Annabelle Wallis) durch den Wüstensand, um den Fluch zu stoppen. In einer Nebenrolle tritt auch Russell Crowe als leicht gestörter Dr. Henry Jekyll auf, er ist Leiter einer geheimen Organisation. Von seinem Auftritt und seinem schauspielerisches Talent profitiert der Film.

Das sagen die Besucher:

Nach der Vorstellung blickten wir in zufriedene Zuschauergesichter. Insgesamt schien der Film den Besuchern zu gefallen und sorgte auch noch auf dem Flur für Gesprächsstoff.

„Die Effekte waren toll, die Mumie sah echt super aus!“, sagte Celina, die mit ihrem Freund Marco den Film gesehen hatte. Er schien eher zurückhaltend, ihm gefielen die alten Teile besser.

„Das war echt gruselig“, entgegnete Bettina, auf die Frage wieviel Horror im neuen Teil der Mumie steckt.

Fazit

Ganz an den Erfolg der Mumien-Trilogie, die ihren Ursprung in den Neunzigern hatte, kann die Neuverfilmung trotz der guten Besetzung nicht anknüpfen. Erkennbar ist der Versuch an die Recycling-Mentalität anderer Filmstudios anzuknüpfen, doch an die actionlastigen Marvel Verfilmungen kommt der Titel einfach nicht heran. Dennoch handelt es sich hier um einen schaurigen Film, der für ein wenig düstere Kurzweil sorgt, ohne dabei all zu lang nachzuhängen.

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