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Kirche und Gesellschaft seit dem 2. Weltkrieg

12. Dezember 2017
Symbolbild: Anke Donner
Goslar. Wie der Arbeitskreis Frankenberger Winterabende mitteilte, findet die nächste Veranstaltung am Montag, 18. Dezember, um 20 Uhr mit dem Thema "Lernen aus Katastrophen - Kirche und Gesellschaft seit dem 2. Weltkrieg" mit Professor Johannes Lähnemann statt.

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Wie stellen sich die Entwicklungen in Deutschland im Rückblick auf die 70 Jahre nach dem Ende des 2. Weltkriegs dar? Johannes Lähnemann hat diese lange, wechselhafte Zeitepoche als Theologe, Religionspädagoge und engagierter Zeitgenosse, schließlich als einer führenden Persönlichkeit des interreligiösen Dialogs in Deutschland, aus besonderer Perspektive erlebt.

Im Oktober ist seine Autobiografie erschienen, unter dem Titel „Lernen in der Begegnung. Ein Leben auf dem Weg zur Interreligiosität“. Er hat jedem der Jahrzehnte ins Gesicht geschaut, in Verbindung mit seinen persönlichen Erfahrungen: den Hungerjahren, den Aufbaujahren, der Zeit der Restauration und der Wiederbewaffnung, der Teilung Deutschlands, dem studentischen Aufbruch 1968, der Dritte-Welt-Problematik, der Gastarbeiterfrage und damit der kulturellen Pluralisierung, der „Wende“ 1989, dem 11. September 2001, der ökologischen Herausforderung und den neuen religiösen und ethnischen Konflikten.

Wie haben Kirchen und Religionsgemeinschaften an diesen Entwicklungen teilgenommen? Haben sie erneuernde Impulse geben können? Was haben die Stuttgarter Schulderklärung von 1945, das 2. Vatikanische Konzil 1962-66, die Ostdenkschrift der Kirchen 1965, der Konziliare Prozess für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung in den 80-er Jahren, die Bewegung Religionen für den Frieden seit 1970 und das Projekt Weltethos von Hans Küng seit 1990 bewirken können? Gibt es genügend Gegenkräfte gegen Extremismus, Terrorismus, Populismus und ungebremsten Kapitalismus? Haben die Lernprozesse eine Chance?

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