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Landkreis und Buchfinkengilde beenden Mediationsverfahren

15. November 2017
Erste Kreisrätin Regine Körner und Helmut Ehrenberg (Geschäftsführer der Buchfinkengilde) bei der Unterzeichnung der gemeinsamen Vereinbarung. Somit ist das im vergangenen Jahr gestartete Mediationsverfahren beendet. Foto: Landkreis Goslar
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Goslar. Mit ihren Unterschriften setzten Erste Kreisrätin Regine Körner und Helmut Ehrenberg (Geschäftsführer der Buchfinkengilde Harz) am gestrigen Dienstag einen Schlussstrich unter das im vergangenen Herbst gestartete Mediationsverfahren zwischen der Goslarer Kreisverwaltung und den in der Buchfinkengilde Harz organisierten Vereinen.

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Ausgangspunkt der Mediation waren mehrere Verwaltungsverfahren zum Veräußerungsverbot von Buchfinken, bei denen der Erwerb nicht ordnungsgemäß nachgewiesen werden konnte, so teilte der Landkreis mit. Da es in dieser Sache an bundesweit einheitlichen Standards fehlt, haben die beiden Parteien mit der nun geschlossenen Vereinbarung eine verbindliche Grundlage für die Zukunft geschaffen. Die anhängenden Verwaltungsverfahren gelten hiermit ebenfalls als beendet, da der Verdacht, ob es sich bei einigen Vögeln um so genannte Wildfänge handelte, bis heute nicht abschließend geklärt werden konnte.

Zukunftsweisende Vereinbarungen

Die Basis für die künftige Zusammenarbeit bildet der im Frühjahr dieses Jahres ohne Beanstandungen kontrollierte Buchfinkenbestand. Darüber hinaus verpflichten sich die Buchfinkenhalter Ab- und Zugänge innerhalb eines Zeitraums von vier Wochen dem Landkreis zukünftig zu melden. Die Kreisverwaltung wiederum wird dann alle Tiere in einer Bestandskartei auflisten, die sich mit der Meldeliste des Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) decken soll. Darüber hinaus sind regelmäßige Kontrollen in einem Rhythmus von drei Jahren geplant. Dabei sollen neben dem Bestand auch die Haltungsbedingungen unter die Lupe genommen werden.

Buchfinkenstreit beendet

Erste Kreisrätin Regine Körner zeigt sich zufrieden mit dem Ergebnis des Mediationsverfahrens, wenngleich der Vorgang viel Zeit in Anspruch genommen habe. „Wichtig ist mir vor allem, dass wir nun ein für alle Seiten vertretbares Ergebnis erreicht haben. Damit verbinde ich auch die Hoffnung, dass wir diese Auseinandersetzung, die immer wieder ein enormes Medienecho hervorgerufen hat, nun endgültig zu den Akten legen können“, so Erste Kreisrätin Regine Körner.

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