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Laura Vosskötter belegte bei der Berufe-WM den sechsten Platz

14. November 2017
Laura Vosskötter in Abu Dhabi während des Wettbewerbs der Berufe-WM Foto: WorldSkills Germany e.V.
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Goslar/Clausthal-Zellerfeld. Wie die Pressestelle der Asklepios Harzkliniken mitteilte, hat Laura Vosskötter bei den „44. WorldSkills 2017“ in Abu Dhabi, den Weltmeisterschaften der Berufe für unter 22-Jährige, als Auszubildende den sechsten Platz belegt. 

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Weil sie bei dem Wettbewerb eine besonders hohe Punktzahl (mehr als 700) erreichte, wurde sei die 22-jährige, die jetzt ihr Examen als Gesundheits- und Krankenpflegerin im Pflegeschulzentrum Goslar abschloss und bei den Asklepios-Harzkliniken als Pflegekraft begonnen hat, für ihre Leistungen zusätzlich mit der „Medal of Excellence“ ausgezeichnet.

„Meine vielen Kolleginnen und Kollegen in den Harzkliniken leisten hier eine wunderbare Arbeit, ich habe eben nur sehr viel Glück gehabt“, sagt sie bescheiden über ihren WM-Erfolg als Azubi. Am 1. November begann sie in der Rettungsstelle der Asklepios Harzklinik Goslar als Pflegekraft. Sie freue sich über ihren Beruf mit Sinngebung, anderen Menschen zu helfen.

Eine Pflegekraft von vielen

Wichtig ist ihr dabei auch dies: Sie sei zwar erfreut über die Auszeichnung, aber sie sei eine Pflegekraft von vielen: „So fühle ich mich auch. Jetzt beginnt für mich als Berufsanfängerin, die Erfahrungen sammeln möchte, der ganz normale Alltag, dabei gibt es jeden Tag viel Neues dazuzulernen“, beschreibt sie ihren Start. „Im Team gemeinsam für die Patienten da zu sein, das zählt und macht mir wahnsinnigen Spaß.“ Und: Nur weil sie während ihrer Ausbildungszeit von vielen Kolleginnen und Kollegen so viel lernen konnte und durfte, sie alle so sehr unterstützt und betreut haben, sei das Ergebnis bei der Berufe-WM möglich gewesen, „dafür möchte ich mich bedanken.“ Was sie sich für sich und alle Pflegekräfte wünscht: „Mehr Wertschätzung in der Öffentlichkeit für unseren herausfordernden Beruf.“

Ihre Schwerpunkt-Praxisausbildung hatte Laura Vosskötter in den Asklepios Harzkliniken gehabt. „Wir sind stolz auf jeden unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, natürlich freuen wir uns auch riesig über den besonderen Erfolg von Laura Vosskötter, herzlichen Glückwunsch und willkommen bei uns im Team, in der Harzkliniken-Familie“, sagte Adelheid May, Regionalgeschäftsführerin und Geschäftsführerin der Asklepios Harzkliniken und der Asklepios Kliniken Schildautal Seesen, „Unsere Patienten werden davon profitieren.“

 

Motivation für Azubis

Auch Harzkliniken-Pflegedirektorin Susanne Graudenz gratuliert: „Es ist ein großartiger Erfolg für unsere junge Mitarbeiterin, aber auch für unsere Kolleginnen und Kollegen, bei denen sie gelernt hat, zugleich eine tolle Motivation zugleich für Azubis und Nachwuchskräfte, was man alles erreichen kann. Der Pflegeberuf wird in unserer Gesellschaft gebraucht und immer wichtiger.“

Insgesamt nahmen bei der WM 1300 Teilnehmer aus 59 Ländern und Regionen teil, die deutsche Nationalmannschaft war mit 42 Frauen und Männern aus Industrie, Handwerk und Dienstleistungsbereich, angetreten, in insgesamt 38 von den 51 Berufsdisziplinen. Pro Kategorie der Berufe-WM gab es jeweils einen Vertreter aus jedem Land. Laura Vosskötter nahm in dem Bereich „Health & social care“ teil, in ihrem „skill“ waren sie in Abu Dhabi 14 insgesamt Azubis im Alter unter 22 Jahren aus aller Welt, die sich zuvor in ihren Ländern für die WM qualifiziert hatten.

Vosskötter ist Mitglied der Nationalmannschaft

Laura Vosskötter war zuvor in diesem Jahr in Berlin beim Deutschen Bundeswettbewerb „Bester Schüler 2017 in der Alten- und Krankenpflege“ offiziell in die Nationalmannschaft Pflege Deutschland berufen worden. Sie vertrat Deutschland darin als einzige im Bereich Pflege (in der Kategorie, im sogenannten Skill: „Health and Social Care“) bei den „Worldskills 2017“ in Abu Dhabi. Bei dem Bundeswettbewerb in Berlin im Mai war sie im Finale in Berlin zudem mit anderen Azubis auf den 4. Platz gekommen, gehörte damit in die Spitzengruppe der deutschen Azubis in der Pflege. Insgesamt hatten sich 30.000 Azubis an dem Bundeswettbewerb beteiligt. In dem Finale mussten die 23 Bewerberinnen und Bewerber aus 16 Bundesländern eine umfangreiche Klausur und praktische Prüfaufgaben bestehen.

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