Noch keine Einigkeit über Vienenburger Schrankenproblem

20. April 2017 von
Symbolfoto: Anke Donner
Vienenburg. Nachdem die SPD-Ratsfraktion bereits im März einen Katalog mit Vorschlägen zur Lösung des Verkehrsproblems in Vienenburg vorgestellt hat, gibt sich die CDU noch nicht zufrieden und stellt einen Änderungsantrag.

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Aufgrund der starken Frequentierung der Zugverbindungen in Vienenburg und der damit verbundenen ständigen Schließung der Schrankenanlagen in der Goslarer Straße, kommt es innerorts zu erhöhtem Verkehrsaufkommen. Deshalb hatte die SPD-Ratsfraktion die Verwaltung bereits am 9. März in einem Antrag dazu aufgefordert, schnellstmöglich ein neues Leitsystem für den PKW-Verkehr, insbesondere zur kommunalen Entlastungsstraße zu planen.

In einem Maßnahmenkatalog stellte die SPD-Fraktion einen Lösungsansatz vor, um dem Problem entgegenzuwirken. Dazu gehört im Wesentlichen die Umwandlung der Fritz-Laube-Straße in eine Vorfahrtsstraße. 

CDU hält Vorschläge für Schnellschuss

Die CDU scheint nicht mit allen Vorschlägen einverstanden und hält nun mit einem Änderungsantrag dagegen. Darin heißt es:

„Es ist der Ursprungsvorlage (…) zuzustimmen, dass die Verkehrssituation in der Goslarer Str. in Verbindung mit den Schrankenschließungen verändert werden muss. (…) Allerdings suggeriert die Urvorlage, dass es nur eines Ratsbeschlusses bedarf, um die Situation zu klären und entspannen. Das Gegenteil ist der Fall. Es bedarf eines längeren Planungsprozesses.

Die Darlegungen (…) vergessen, dass hier eine Verkehrssituation zu verändern ist, bei denen verschiedene Akteure nicht nur mit ins Boot geholt werden müssen, sondern eventuell auch finanziell zu beteiligen sind. Durch die mögliche Verlagerung von Verkehrsströmen treten auch gegebenenfalls negative Belastungen auf, die ausgelotet und berücksichtigt werden müssen.“

In der nächsten Sitzung des Verwaltungsausschusses wird das Thema in eine weitere Diskussion genommen, ob es dann schon eine Einigung geben wird, bleibt abzuwarten. Eine endgültige Entscheidung wird der Rat der Stadt Goslar im Anschluss treffen.

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