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OB Junk kritisiert Debatte um die Vienenburger Schranke

14. März 2017 von
Junk setzt sich zur Wehr. Foto: Max Förster, Anke Donner
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Vienenburg. Oberbürgermeister Oliver Junk wehrt sich gegen die jüngsten Vorwürfe, er sei gegen eine Lösung der Verkehrsprobleme an der Schranke am Bahnhof Vienenburg.

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Erst letzten Dienstag fand ein Dringlichkeitsantrag der SPD-Fraktion seinen Weg in den Rat (regionalHeute.de berichtete). Mit diesem Beschleunigungsverfahren sorgten die Antragssteller für eine kurzfristige Abstimmung. Thema: die Verkehrssituation am Vienenburger Bahnhof. Martin Mahnkopf (SPD), Ortsvorsteher Vienenburg, hatte hierzu bereits 2016 einen Bürgerabend organisiert, um über das Verkehrsproblem zu sprechen. Eine Bahnschranke sorge weiterhin für erhebliche Rückstaus und so entschloss sich auch die SPD-Fraktion für ein schnelles Handeln.

In der vorangegangenen Diskussion stellte sich Oberbürgermeister Oliver Junk gegen die größere Mehrheit und den Antrag der Sozialdemokraten. Nun wehrt er sich gegen die Vorwürfe, er sei gegen eine Verbesserung der Situation am Bahnhof. In einer Stellungnahme auf seiner Internetseite stellt Junk klar heraus, dass er sehr wohl an einer Lösung interessiert sei: „In Vienenburg darf es nicht zum Superstau kommen„. Diese müsse aber mit „allen Beteiligten“ und „auf Augehöhe“ besprochen werden. Eingriffe in die Bundesstraße beispielsweise lägen nicht im Hoheitsbereich der Stadt.

Junk kritisiert hier aber auch die bisherige Arbeit der Politik. Die Schranken-Problematik sei nicht neu, man solle sich doch eher fragen, was vorher geleistet worden wäre und die Schuld hier suchen. Für Gespräche über realistische Planungen stehe er jederzeit bereit, aber mit dieser „konstruierten Dringlichkeit“ sei hier niemandem geholfen.

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