Anzeige

Projekt „Wegbereiter“ soll bei der Studienwahl helfen

26. Januar 2016
Studierende der Region, die an ihrer Studienwahl zweifeln oder sogar über einen Studienabbruch nachdenken, können ab 28. Januar bei der Wahl einer passenden Alternative begleitet werden. Foto: Allianz für die Region
Anzeige

Braunschweig/ Clausthal-Zellerfeld. Ein anderer Studiengang, eine Berufsausbildung, durchhalten oder einen Job suchen? Studierende der Region, die an ihrer Studienwahl zweifeln oder sogar über einen Studienabbruch nachdenken, können ab 28. Januar bei der Wahl einer passenden Alternative begleitet werden.

Ein neues Beratungsangebot soll den Unentschlossenen individuelle Perspektiven aufzeigen. Das Pilotprojekt mit dem Namen „Wegbereiter“ ist eine Kooperation der TU Clausthal, der Agentur für Arbeit Braunschweig- Goslar und der Allianz für die Region GmbH in Zusammenarbeit mit regionalen Kammern und Verbänden. Mit Blick auf den Fachkräftemangel und die demografische Entwicklung haben die Projektpartner nach Lösungen gesucht, um teilqualifizierte junge Menschen in der Region zu halten. „Vor dem endgültigen Studienabbruch steht immer ein längerer Entscheidungsprozess. Wir wollen das Thema bei den Betroffenen enttabuisieren und frühzeitig bei der Neuorientierung unterstützen“, sagt Oliver Syring, Geschäftsführer der Allianz für die Region GmbH. Das neue Beratungsangebot funktioniert im Sinne einer Clearingstelle, wobei der Berater neutraler Ansprechpartner für potenzielle Studienabbrecher ist. Er informiert die Ratsuchenden unabhängig und ergebnisoffen über mögliche Alternativen. Entsprechend der individuellen Problemlage könne daraufhin innerhalb eines umfangreichen Netzwerks weiter vermittelt werden, ergänzt Syring. Fachkräftemangel und hohe Studienabbruchquoten sind bundesweit vor allem im Bereich der MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) zu beobachten. Für den Leiter der Agentur für Arbeit Braunschweig-Goslar Harald Eitge ein großes Thema hinsichtlich der Fachkräftegewinnung: „Studienabbrecher verfügen über

Kompetenzen und Kenntnisse, die von der regionalen Wirtschaft nachgefragt werden. Dieses Potenzial darf nicht ungenutzt bleiben“. Viele wüssten gar nicht, welche Chancen sich mit der bereits erworbenen Teilqualifikation ergeben.
Aber wie sieht das nun konkret aus? Zunächst kommen vor allem Studierende an der TU Clausthal in den Genuss dieses Angebots. Für die Universität ist dieses Pilotprojekt besonders interessant, weil das Thema Studienabbruch immer wieder auf der Agenda steht: „Ein Ziel ist es natürlich, die Zahl der Studienabbrecher zu reduzieren. Mit diesem Projekt gehen wir aber noch einen Schritt weiter, indem wir Wege ausloten, wie Studienabbrecher wieder Fuß fassen können, wenn die hochschulinternen Maßnahmen keinen Erfolg zeigen“, sagt Hochschulpräsident Prof. Dr. Thomas Hanschke anlässlich des Projektauftakts. An zwei Terminen pro Woche ist die neue Beratungsstelle ab 28. Januar 2016 an der TU Clausthal jeweils montags von 10.30 bis 13.30 Uhr und donnerstags von 12 bis 15 Uhr besetzt. Die Partner streben an, das Projekt nach der Pilotphase auf alle vier Hochschulen in der Region auszuweiten.

Anzeige
Medienpartner
Anzeigen
Kontakt zur Redaktion
Sie erreichen unsere Redaktion 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche per
E-Mail: goslar@regionalheute.de
und montags bis freitags von 9 Uhr bis 17.30 Uhr per
Telefon 05321 / 38 11 878
Anzeigen
Telefonnummern
Apotheken-Notdienst: 22 8 33
Ärztlicher Notdienst: 116 117
Elterntelefon: 0800 111 0 550
Feuerwehr-Notruf: 112
Kartensperrungs-Notruf (für alle): 116 116
Kinder- und Jugendtelefon: 0800 / 111 0 333
Polizei-Notruf: 110
Rettungsdienst-Notruf: 112
Telefonseelsorge (evangelisch): 0800 / 111 0 111
Telefonseelsorge (katholisch): 0800 / 111 0 222
Weisser Ring Opfertelefon: 116 006