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Quo vadis, Goslarer Pancket?

12. April 2017
"Quo vadis, Goslarer Pancket," fragt der Fraktionsvorsitzende der CDU-Ratsfraktion Norbert Schecke. Foto: CDU
Goslar. Zur aktuellen Pancket-Diskussion (regionalHeute.de berichtete) hat sich nun auch der Fraktionsvorsitzende der CDU-Ratsfraktion Norbert Schecke mit einer Pressemitteilung zu Wort gemeldet. Wir veröffentlichen jene an dieser Stelle ungekürzt und unkommentiert.

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Unisono hat die Mehrzahl der Goslarer Fraktionen im vergangenen Wirtschaftsausschuss den Wert und die Bedeutung des Panckets für den Wirtschaftsstandort Goslar gewürdigt. Die jetzt entfachte Diskussion wegen eines, im Vergleich zu anderen Veranstaltungen, eher geringeren Defizites wird diesem Veranstaltungsangebot für möglichst neue Partner unserer Stadt nicht gerecht und schadet ihr sogar.

Nicht förderlich ist zudem, wenn ein seitens der SPD durch Bürgermeisterin Lucksch deplatzierter Antrag zur deutlichen Reduzierung des Eintrittspreises für Ratsmitglieder angekündigt wird. Dieser Antrag war im Ausschuss ohne ein Dementi der anwesenden SPD-Fraktionskollegen Eine und Wagner stehen geblieben. Erst im Nachgang scheint der SPD die negative Außenwirkung eines solchen Vorgehens klar geworden zu sein und so wird der Vorgang nachträglich als Alleingang von Frau Lucksch hingestellt.

Die aktuelle Form des mittelalterlichen, pompösen Rahmens sollte überdacht werden

Der CDU erscheint das Goslarer Pancket ein ideales Marketinginstrument zur Verknüpfung der heimischen Wirtschaft mit bekannten und neuen Unternehmen und Investoren. „Dieses muss der eigentliche Sinn des Goslarer Panckets sein“ urteilt Ex-Wirtschaftsausschussvorsitzender Carlos Mateo. Die aktuelle Form des mittelalterlichen, pompösen Rahmen sollte überdacht werden. Wichtig wäre es, in ungezwungener und lockerer Form einen Austausch zwischen Goslarern und auswärtigen Unternehmern und Investoren zu schaffen. Sowohl die Stadtverwaltung als auch die Goslarer Politiker sollten nur in begleitender und helfender Nebenrolle agieren. Ein Schaulaufen der Eitelkeiten sollte künftig vermieden werden; vielmehr sollte eine einfache Kommunikationsplattform der kurzen Wege und neuen Ideen geschaffen werden. Zudem steht und fällt das Interesse selbstredend auch immer mit dem Gastredner, seiner Prominenz und seines Themas. Das Goslarer Pancket bietet Gelegenheit wirtschaftliche Impulse zu wecken und auf Möglichkeiten und Chancen in unserer Stadt hinzuweisen und hinzuwirken.

„Wissen wir bisher überhaupt um die Effekte dieser Veranstaltung“, fragt Fraktionsvorsitzender Norbert Schecke. Sinnvoll wäre es daher, eine ordentliche Nachbetreuung der Gäste in den nachfolgenden Tagen und Wochen durchzuführen, um mögliche Ideen und Projekte die beim Pancket angesprochen wurden, tatkräftig zu fördern. Zusätzlich wären Anregungen und Veränderungswünsche der bisherigen Teilnehmer zu erfragen. Inwieweit nach einer Überarbeitung der Konzeption das weitere Einbinden von Sponsoren notwendig und auch möglich ist, gilt es ebenfalls zu prüfen. „Aber man muss auch festhalten, dass bei möglichen Investitionen in der Zukunft ein Defizit wettgemacht wird,“ meint Wirtschaftsausschussvorsitzender Ralph Bogisch.

Wirtschaftsförderung, die eine gute Arbeit leistet, muss noch weiter ausgebaut werden

„Weiter ist die Wirtschaftsförderung aus Sicht der CDU-Fraktion“, so Fraktionsgeschäftsführer Bothe, „einer der Bereiche, in den man in den kommenden Jahren einen stärkeren Fokus setzen muss.“ Stadtentwicklungsprojekte und eine Niedrigzinsphase sind für Investoren gute Rahmenbedingungen, um bei uns in Goslar zu investieren. Eine gut aufgestellte Wirtschaftsförderung kann da an geeigneter Stelle unterstützen, so wie derzeit bei einer Vielzahl an Projekten wie beispielsweise Pfalzquartier oder Fliegerhorst. Die CDU steht daher nach wie vor zu ihrer Forderung, dass die Wirtschaftsförderung, die eine gute Arbeit leistet, noch weiter ausgebaut werden muss. 

Norbert Schecke
Fraktionsvorsitzender CDU

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