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Sanierungsstand Altlast Florentz am Standort Morgenstern

17. Mai 2017 von
Foto: Landkreis Goslar
Goslar. Die Altlast Florentz am Standort Morgenstern gehört zu einem der größten Umweltproblemen des Landkreises. In regelmäßigen Abständen informiert der Kreis über den Stand der Sanierungsarbeiten. Die aktuellen Phasen auf einen Blick:

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Das Monitoring geht weiter: Die Firma Eurofins aus Edemissen wurde mit der Durchführung des Monitoringprogrammes für die Jahre 2017 und 2018 beauftragt. Dieser Auftrag beinhaltet jährlich drei Monitoringkampagnen zur Untersuchung des Grund- und Oberflächenwassers im Bereich des Standortes Morgenstern sowie des Sickerwassers der Deponie Morgenstern.

Phasenförderung GWM Sohle 2: Die wasserrechtlichen und baurechtlichen Genehmigungen für die Phasenförderanlage wurden erteilt. Die Phasenförderanlage wurde in der 15. Kalenderwoche wieder in Betrieb genommen. Es wurden insgesamt circa 650 Liter Schadstoffphase in dem Zeitraum der Kalenderwochen 15 – 17 gefördert. Über die Winterpause hatte sich eine Leichtstoffphase mit einer Mächtigkeit von etwa 21,5 Metern in der Bohrung Sohle 2 gebildet.

Schachthalle: Die Professor Burmeier Ingenieurgesellschaft aus Gehrden hat ihr Abschlussgutachten zu den Erkundungsarbeiten für den Bereich der Schachthalle in diesem Jahr übergeben. Aus dem Gutachten ergibt sich, dass ein Abriss der Schachthalle mit anschließender Versiegelung zusammen mit dem Betriebsgelände sinnvoll ist. Dadurch erfolgt auch eine Minimierung der Einträge in den Förderschacht. Die Regenwasserentwässerung muss saniert werden

Altlast Grube morgenstern. Foto: Landkreis Goslar

Die Empfehlungen dieses Gutachtens sollen umgesetzt werden. Derzeit wird die Ausschreibung von Planungs- und Ingenieurleistungen zur der weiteren Schadstoffuntersuchung und der Entfernung der ehemaligen Steigleitungen südwestlich der Schachthalle, dem Abriss der Schachthalle, der Versiegelung der Betriebsflächen um die Schachthalle und die Instandsetzung der vorhandenen Drainageleitungen vorbereitet. Die Erkundungs- und Sanierungsarbeiten im Bereich der Schachthalle werden erst nach Abschluss der Baumaßnahme „Oberflächenabdichtung der Hausmüll- und Bauschuttdeponie Morgenstern“ durchgeführt.

Bohrung GWM 6 auf die Verbindungstrecke Morgenstern – Fortuna: Die Firma Fugro Consult aus Dresden ist mit der Planung und Überwachung der Bohrung auf die Verbindungsstrecke zwischen Morgenstern und Fortuna und den Ausbau dieser Bohrung zu einer Grundwassermessstelle beauftragt worden. Der Zeitplan für die Planung und Ausführung der Maßnahme wurde erstellt. Die Vergabemodalitäten der Aufgabenpakete wie Bohrung, chemische Analytik und der geophysikalischen Kontrollmessungen werden gerade erarbeitet. Der Beginn der Baumaßnahme ist für Anfang 2018 geplant.

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