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Sicher im Straßenverkehr – Aufklärung in Grundschulen

22. September 2015 von
Polizist Oliver Meyer vom Goslarer Präventionsteam klärte die Kinder während einer Unterrichtsstunde über die Gefahren und das richtige Vergalten im Straßenverkehr auf. Fotos: Anke Donner
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Goslar. Gemeinsam mit dem Landkreis und der Verkehrswacht sorgt das Präventionsteam der Polizei Goslar dieser Tage für Aufklärung an Schulen. Im Focus der Aktion steht das richtige Verhalten im Straßenverkehr. 

Oliver Meyer vom Präventionsteam der Polizei Goslar war am Dienstagvormittag, gemeinsam mit Peter Scheffel von der Verkehrswacht und Mitarbeitern des Ordnungsamtes zu Gast in der Grundschule Bündheim. Dort sorgten die Männer für Aufklärung zum richtigen Verhalten im Straßenverkehr. Auch bei den Erwachsenen.

Oliver Meyer hat sich inzwischen auch die Schul- und Kindergartenkinder spezialisiert. „Ich arbeite sehr gern mit den Kleinen, weil ich glaube, dass man dort am meisten erreichen kann“, so Meyer, der den Erstklässlern in seiner Unterrichtseinheit einen kleinen Film zeigte. „In diesem Film geht es darum, verschiedene gefährliche Verkehrssituationen zu zeigen, in denen sich die Kinder aber genau richtig verhalten haben. Also mit Happy-End“, erklärt der Polizist. Während des Films wurden einzelne Situationen in der Gruppe besprochen. Bei den Kids kam der Film gut an und auch der Uniformierte gewann das Vertrauen der ABC-Schützen. Nach dem Unterricht wurde er freundlich mit einem „Tschüss, Oliver“ verabschiedet.

Schwerpunk Schulen und Kindergärten

Peter Scheffel klärt die Kinder am Airbag-Simulator auf.

Peter Scheffel klärt die Kinder am Airbag-Simulator auf.

Besonders zu Beginn des neuen Schuljahres werden solche Aktionen wie in Bündheim durchgeführt. Dabei werden die Schulen und Kitas ausgewählt, die an Straßen mit hohem Verkehrsaufkommen und großem Gefahrenpotential liegen. Neben dem theoretischen Unterricht durch Oliver Meyer, sorgen auch die Verkehrswacht und der Landkreis für Aufklärung. Auf dem Bündheimer Schulhof demonstrierte Peter Scheffel mit einem Airbag-Simulator, wie gefährlich das Auslösen eines Airbags ist, wenn sich Kinder auf dem Beifahrersitz befinden. „Man glaubt gar nicht, wie viele Kinder, zum Teil schwer, durch solch einen Airbag verletzt werden. Und es ist wichtig, dass nicht nur die Eltern über diese Gefahren aufgeklärt werden, sondern auch die Kinder“, erklärt Scheffel. Deshalb gab es am Morgen auch eine kleine Lehrstunde für Mütter, Väter, Kinder und Lehrer. Wer sich traute, konnte einmal ausprobieren, wie es sich anfühlt, wenn ein Airbag auslöst. „Viele Kinder haben den Versuch gewagt. Angst hatten sie dabei keine. Und genau das ist ja eigentlich auch das Problem. Kinder können Gefahren nicht einschätzen. Deshalb ist es so wichtig, dass sie gut aufgeklärt sind“, so Scheffel. Da pflichtet ihm auch Oliver Meyer bei: „Wir wollen vermitteln, dass, wenn man sich richtig verhält und immer gut aufpasst, nichts passieren kann. Das ist meine Botschaft.“

Blitzer vor der Schule

Scheffel, Malujda und Meyer (Foto: Anke Donner)Um die Wichtigkeit der Aktion zu verdeutlichen, führt der Landkreis am Vormittag Geschwindigkeitskontrollen vor der Schule in der Dr.-Heinrich-Jasper-Straße durch. Jörg Maljuda und seine Kollegen vom Ordnungsamt haben ihre Blitzer direkt vor der Schule aufgebaut. Es wird in beide Richtungen gemessen. In dem Bereich vor der Schule ist Tempo 50 erlaubt. In zwei Stunden wurden hier drei Verstöße gemessen, der schnellste Fahrer war mit 67  Kilometer je Stunde unterwegs, das macht dann ein Verwarngeld von 15 Euro. Bei den Schülern sorgte der Messwagen für staunende Gesichter. Sie durften einmal einen Blick in das Innere des Wagens werfen und schauen und Enrico Heims vom Ordnungsamt Löcher in den Bauch fragen.

Am Donnerstag wird ein ähnliche Aktion an der Grundschule Liebenburg durchgeführt.

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