Anzeige

Nach Vorwürfen: SPD-Kandidaten kritisieren „wirklichkeitsfremde“ CDU

13. September 2017
Die SPD-Politiker Alexander Saipa und Petra Emmerich-Kopatsch reagieren mit Gegenkritik auf die Vorwürfe der Goslarer CDU. Foto: SPD
Anzeige

Goslar. Nachdem der Goslarer CDU-Landtagskandidat Ralph Bogisch die Entscheidung der Goslarer Grünen als undemokratisch kritisiert hatte, schießen die SPD-Abgeordneten Petra Emmerich-Kopatsch und Dr. Alexander Saipa mit deutlichen Worten zurück.

Anzeige

Wir veröffentlichen die Stellungnahmen an dieser Stelle wie immer ungekürzt und unkommentiert.

Petra Emmerich-Kopatsch:

Es mutet schon wirklichkeitsfremd an, von einem „undemokratischen Akt “ zu sprechen, wenn Frau Julia Willie Hamburg dazu aufruft mit der Erststimme Herrn Dr. Saipa und mich zu wählen. Vielmehr hat der Kreisverband der Grünen sich bewusst entschieden, auf Direktkandidaturen zu verzichten. Die Chancen in den Landtag zu kommen sind bei den kleineren Parteien in der Regel (Ausnahme Christian Ströbele) über die Zweitstimme wesentlich besser, als über die Erststimme. Insofern ist es eine autonome und verantwortliche Entscheidung einer Partei um dazu beizutragen, dass ein starkes Rot-Grünes-Team im Landtag vertreten ist und gemeinsam die Interessen der Region vertreten kann.

Dr. Alexander Saipa:

Wir hätten es begrüßt , wenn die örtliche CDU bei dem wahrlich bemerkenswerten Vorgang, dass die Landes-CDU durch den Übertritt einer Abgeordneten vorzeitige Neuwahlen auslöst, von einem „undemokratischen Akt“ gesprochen hätte, denn in dem Fall wäre es angebracht gewesen. Dass die Kommunen zwei große Wahlen hintereinander bewältigen müssen, dass eine Menge Geld im wahrsten Sinne des Wortes verbrannt wird, all das war den hiesigen CDU-Wortführern sehr recht, ohne, dass sie auch nur ein Wort darüber verloren hätten, insofern ist ist Kritik in diesem Falle erst recht völlig unangebracht.

Lesen Sie dazu auch:

„Verzicht des Direktmandates der Grünen ist ein undemokratischer Akt“

Landtagswahl: Grüne unterstützen SPD-Kandidaten

Anzeige
Medienpartner
Anzeigen
Kontakt zur Redaktion
Sie erreichen unsere Redaktion 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche per
E-Mail: goslar@regionalheute.de
und montags bis freitags von 9 Uhr bis 17.30 Uhr per
Telefon 05331 / 88 27-26
Anzeigen
Telefonnummern
Apotheken-Notdienst: 22 8 33
Ärztlicher Notdienst: 116 117
Elterntelefon: 0800 111 0 550
Feuerwehr-Notruf: 112
Kartensperrungs-Notruf (für alle): 116 116
Kinder- und Jugendtelefon: 0800 / 111 0 333
Polizei-Notruf: 110
Rettungsdienst-Notruf: 112
Telefonseelsorge (evangelisch): 0800 / 111 0 111
Telefonseelsorge (katholisch): 0800 / 111 0 222
Weisser Ring Opfertelefon: 116 006