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Tag des offenen Denkmals am 10. September 2017

3. September 2017
Eine Attraktion am Tag des offenen Denkmals - Das Weltkulturerbe Rammelsberg. Foto: Goslar Marketing; Stefan Schiefer
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Goslar. Jedes Jahr am zweiten Sonntag im September findet der „Tag des offenen Denkmals“ statt. Das Motto der diesjährigen Veranstaltung lautet „Macht und Pracht“. Historische Bauten und Stätten öffnen an diesem Tag ihre (sonst verschlossenen) Türen für Besucher und laden zu Streifzügen in die Vergangenheit ein.

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Huldigungssaal im Rathaus

Der Huldigungssaal ermöglicht neben einem Blick in das Original auch einen multimedialen Einblick in die Geschichte des Raumes in der originalgetreuen Nachbildung. Die kleinen Besucher erwartet ein Kinderquiz.

Eintritt: 1 Euro

Öffnungszeiten: 10 bis 16 Uhr

Adresse: Markt 1, 38640 Goslar

Weltkulturerbe Rammelsberg

Die reichen Blei-, Zink- und Kupfererzgruben des Rammelsberges zogen im Mittelalter die deutschen Könige nach Goslar und waren lange Zeit der Motor für Handel und Gewerbe am nördlichen Harzrand. Untertätig sind noch heute die verschiedenen Phasen des Bergbaus ab dem 12. Jh. sichtbar. Seit 1992 stehen der Rammelsberg und die Altstadt Goslar auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes.

Öffnungszeiten: 9 bis 18 Uhr

Führungen: ab 11 Uhr

Aktionen: Führungen zur Architektur am Weltkulturerbe Rammelsberg

Adresse: Bergtal 19, 38640 Goslar

Wie in den Vorjahren auch, beteiligt sich der Rammelsberg mit einem Sonderprogramm an diesem Tag: Sonderführungen unter dem Thema „Von der Pracht zur Macht“ nehmen die besondere Architektur des Erzbergwerkes Rammelsberg unter die Lupe. Des Weiteren nimmt Sie die Arbeitsstelle Montanarchäologie in ihrer Sonderführung „Archäologie zum Anfassen“ mit auf eine archäologische Erkundungsreise, auf der besondere Funde präsentiert und die Grabungsstelle am Alten Lager besichtigt wird. Darüber hinaus präsentieren die ehrenamtlich am Rammelsberg tätige Arbeitsgemeinschaft Restaurierung und Mitglieder des 2016 gegründeten Rammelsberger Vereins zur Erhaltung von Kulturgut e. V. verschiedene dieselgetriebene Fahrzeuge aus der Sammlung des Weltkulturerbes Rammelsberg mit einem besonderen Highlight: Um 13 Uhr wird der Fahrlader LF8, ein Fabrikat der Gutehoffnungshütte (GHH), nach 15 Jahren Stillstand wieder in Betrieb genommen.

Krypta Kloster Riechenberg

Das Augustiner-Chorherrenstift Riechenberg wurde 1117 zunächst als Benediktiner-Kloster gegründet. Anfang des 19. Jhs. wurde die leerstehende Stiftskirche als Steinbruch genutzt. Die romanische Krypta ist bis heute erhalten. Seit 1990 lebt dort die ev. Gethsemanebruderschaft und führt ein Haus der Stille und Einkehr. Angeboten werden Führungen durch die Kirchenruine und in die romanische Krypta. Danach besteht die Möglichkeit zur persönlichen Stille in einem der Sakralräume oder im Klosterpark sowie die Möglichkeit zum Gespräch bei Kaffee oder Tee.

Öffnungszeiten: 14 bis 18 Uhr

Führungen: stündlich 15 bis 17 Uhr

Aktionen: 14 Uhr Jubiläumsveranstaltung mit Ansprachen, 15.30 Uhr Zeit der Begegnung bei Getränken, 18 Uhr Gregorianisches Abendgebet

Adresse: Gut Riechenberg 1, 38644 Goslar

Logenhaus

Das Ackerbürgerhaus von 1501 ist seit 1808 im Besitz der Freimaurerloge Hercynia zum flammenden Stern. Es besitzt ein geschnitztes Eingangsportal und wurde ab 1624 aufwendig von Bergverwalter Brendeken umgebaut. Zum Tag des offenen Denkmals öffnet das Haus seine Türen und bietet Führungen durch Mitglieder der Loge an.

Öffnungszeiten: 10 bis 17 Uhr

Führungen: nach Bedarf

Adresse: Kornstraße 8, 38640 Goslar

St. Annenhaus

Das St. Annenhaus zählt zu den ältesten Fachwerkhäusern Goslars, und wurde ab 1488 als spätmittelalterliches Hospital gestiftet. Im Haus befinden sich u. a. eine mittelalterliche Küche und eine Hauskapelle mit einem Barockaltar, sowie die Margaretendecke von ca. 1440.

Öffnungszeiten: 11 bis 17 Uhr

Führungen: nach Bedarf durch den Geschichtsverein Goslar

Adresse: Glockengießerstraße 65, 38640 Goslar (Eingang durch das Gartentor in der Schielenstraße)

Burg Vienenburg

Die Besucher können sich auf einen Blick in die Burg Vienenburg freuen, die um 1300 von Graf Burchard VII errichtet wurde. Diese ist seit 1963 in Privatbesitz.

Es findet eine Fotoausstellung von Lost Places „Vergangene Macht – vergängliche Pracht“ in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Goslar und Fotokünstlern statt. Eine zusätzliche Ausstellung („handwerk – kleine Kunst“) ist im Burg-Café, das um 11.00 Uhr öffnet.

Öffnungszeiten: 10 bis 18 Uhr

Führungen: 15 und 17 Uhr Führung „Was sagt uns das Brauhaus zu seiner Geschichte?“ Historische Einordnung, aktueller Stand und künftige Sanierungs-/Notmaßnahmen (Ingenierubüro Dr.-Ing. K. Ehelebe)

Aktionen: ab 11.30 Uhr Kinderprogramm „Basteln und Spielen – mit Prinzessinnen und Rittern!“, ab 12 Uhr Internationale Küche aus verschiedenen Ländern (Vielfältiges Vienenburg)

Adresse: Burgweg 2, 38690 Vienenburg

Sudmerberger Warte

Die Sudmerberger Warte ist heute ein denkmalgeschützter 14 m hoher Aussichtsturm auf dem Gipfel des Sudmerberges. Er stammt aus der ersten Hälfte des 15. Jhs. und hatte wahrscheinlich eine hölzerne Vorgängerbebauung. Außerdem war er Teil der Verteidigungsanlagen der Stadt Goslar. Aufgrund des Weitblicks konnte von dort die Umgebung Goslars überwacht werden. Heute ist der Turm u. a. wegen der Aussicht ein beliebtes Ziel für Wanderer. Witterungseinflüsse haben der Warte stark zugesetzt, so dass eine Sanierung erforderlich ist.

Öffnungszeiten: 10 bis 15 Uhr

Führungen: halbstündlich durch den Verein

Aktionen: Informationen zur Warte mit anschließendem Programm an der Harzklub-Hütte, dort wird ein Imbiss geboten.

Adresse: Sudmerberg, Bergknick, 38640 Goslar

Neuwerkkirche

St. Maria in horto wurde 1186 erstmals urkundlich erwähnt, es folgten die Altarweihe und der Einzug der ersten Äbtissin und 12 Nonnen in die Klosterstiftung. Bereits 1201 taucht der Name novum opus (Neuwerk) auf. Die Kirche ist nahezu ursprünglich erhalten.

Öffnungszeiten: 10 bis 13 Uhr und 15 bis 18 Uhr

Führungen: 11 und 15 Uhr

Aktionen: Schmecken und Riechen im Kräutergarten

Adresse: Rosentorstraße 27, 38640 Goslar

Ehemalige Stiftskirche St. Georg und St. Maria in Grauhof

Die Stiftskirche St. Georg und St. Maria wurde 1527 nach Zerstörung des Stiftes Georgenberg gegründet und 1643 durch die Windesheimer Kongregation wiederbesiedelt.

Von 1701-11 wurde die heute zum Großteil noch erhaltene Klosteranlage errichtet und die Kirchweihe der Wandpfeilerkirche erfolgte am 1. August 1717. Die Kirche besitzt einen Hochchor über der Krypta, eine hochrangige Barockausstattung und eine Treutmann-Orgel.

Öffnungszeiten: 11 bis 19 Uhr

Führungen: 16 und 17 Uhr durch Emil Kuboschek und Klaus Schwerdhelm

Aktionen: 12.45 Uhr Mittagsgebet im Chorgestühl, 14.30 – 16 Uhr Kaffeetafel im Festsaal, 15 Uhr Orgelmusik, 18 Uhr Abendgebet im Chorgestühl

Adresse: Klostergut Grauhof 16, 38644 Goslar (Grauhof)

Schwiecheldthaus

Das Schwiecheldthaus ist Teil eines Gebäudekomplexes aus dem 16. – 20. Jh., das Haupthaus (Schwiecheldthaus) entstand 1577 und ist der ehemalige Sitz der Grafen von Schwiecheldt. Das Bauwerk weist Malereien am Fachwerk in den Räumen auf. Ein Teil des Gebäudes wurde ca. 1800 als Mädchenschule erbaut und bis 1972 als Schule genutzt. Das Schwiecheldthaus dient heute als Seniorenresidenz und Hotel.

Öffnungszeiten: 11 bis 18 Uhr

Führungen: 15, 16 und 17 Uhr durch Eveline Möller

Aktionen: musikalische Unterhaltung am Nachmittag und gastronomische Angebote im Restaurant

Adresse: Schwiecheldtstraße 8-12, 38640 Goslar

 

Weitere Informationen gibt es unter www.tag-des-offenen-denkmals.de/info/ sowie auf www.goslar.de .

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