Überplanmäßige Ausgaben für die K 1-Brücke von 220.000 Euro

11. März 2017
Die K 1-Brücke verschlang höhere Kosten als gedacht. Archivfoto: Anke Donner
Goslar. Am 13. März wird sich ein Beschlussvorschlag in den Finanz- und Personalausschuss bahnen, der einen Mehraufwand für die K 1-Brücke zwischen Jerstedt und Hahndorf behandelt.

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Der Beschlussvorschlag hat im Detail folgendes zum Ziel:

1. Der überplanmäßigen Auszahlungsermächtigung in Höhe von 221.000 Euro für die Bau- und Planungskosten des Ersatzneubaus der Brücke über die DB-Strecke im Zuge der Kreisstraße 1 zwischen Hahndorf und Jerstedt für das Haushaltsjahr 2017 wird zugestimmt.

2. Die Deckung erfolgt durch Mehreinnahmen/Erhöhung der Zuwendungen in 2017 in Höhe von 170.000 Euro und durch Minderauszahlungen bezüglich der K 27 in Lochtum von 51.000 Euro.

Der Mehraufwand soll sich durch Bodenverbesserungen, zusätzliche Hinweisschilder, zusätzliches Geländer im Bereich der Entwässerungskaskade, halbseitige Sperrung für Restarbeiten im Bereich der Bankette, zusätzliche Verkehrssicherungsmaßnahmen beim Einbau der Schutzeinrichtungen, Entsorgung, Anlage von Schächten im Bereich der DB, Herstellung von Feldzufahrten, Abpumpen anfallenden Wassers aus der Tiefendrainage der DB, Umverlegung der Tiefenentwässerung, Umverlegung eines DB-Fernmeldekabels und innere Bauwerkserdung ergeben haben. Diese Leistungen seien unabweisbar gewesen, da sie zur Erfüllung des Auftrages erforderlich gewesen seien oder sich durch neue Richtlinien erst nach der Planung ergeben hätten.

Die erhöhten Kosten bei der Verkehrssicherung hätten sich zudem aus Forderungen von erteilten Verkehrsbehördlichen Anordnungen ergeben; die Notwendigkeit der Bodenverbesserung sei gutachterlich bestätigt worden. Mehrmengen hätten zu einer Erhöhung von 10.000 Euro geführt, auch unvorhergesehene Leistungen wie zum Beispiel Vermessungen, Gutachterkosten und Entschädigungsleistungen hätten die Kosten weiter in die Höhe schnellen lassen.

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