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Vergiftetes Kind in Oker – Kein erweiterter Suizidversuch

12. Oktober 2017 von
Tabletten des Vaters hatten zur Vergiftung des Zweijährigen geführt. Symbolfoto: Max Förster
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Oker. Am vergangenen Montag war ein zweijähriger Junge mit Vergiftungserscheinungen in ein Klinikum nach Braunschweig eingeliefert worden (wir berichteten). Der Kindesvater wurde vorläufig festgenommen, nach dem Verhör konnte ein erweiterter Suizidversuch ausgeschlossen werden. Nun steht der Vorwurf der fahrlässigen Körperverletzung im Raum.

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Wie die Erste Staatsanwältin Julia Meyer regionalHeute.de mitteilte, wurde nach dem Verhör des Kindesvaters kein Haftbefehlantrag gestellt. Es habe keine Hinweise dafür gegeben, dass er dem Kind die Substanzen selbst verabreicht hatte. Der Beschuldigte könne sich nicht mehr an den genauen Verlauf erinnern, würde jedoch nach eigener Aussage „niemals dem Kind etwas antun“. Warum der Mann durch Einnahme seiner Medikamente bewusstlos wurde, etwa wegen absichtlicher Überdosierung, wollte die Staatsanwältin nicht kommentieren.

Da die Medikamente allerdings für das Kind leicht zugänglich waren, wird nun in Richtung fahrlässige Körperverletzung ermittelt.

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