Verkehr in Vienenburg: Verwaltung beantwortet Bürgerfragen


Rund 25 Interessierte nehmen an der Info-Veranstaltung im historischen Bahnhof teil. Foto. Stadt Goslar
Rund 25 Interessierte nehmen an der Info-Veranstaltung im historischen Bahnhof teil. Foto. Stadt Goslar

Vienenburg. Wie sehr beeinträchtigen die Schließzeiten der Bahnschranke den Straßenverkehr? Und wie lassen sich die Wartezeiten in der Goslarer Straße verringern? Um diese und weitere Fragen drehte sich eine Bürger-Informationsveranstaltung, zu der Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk am Montagabend in den Kaisersaal im historischen Bahnhof eingeladen hatte.


Die Verwaltung hatte in den vergangenen Wochen Daten und Lösungsvorschläge gesammelt. Gemeinsam mit den Leitern der Fachdienste Tiefbau und Straßenverkehr, Mathias Brand und Wolfgang Müller, präsentierte Dr. Junk den aktuellen Sachstand und stellte Möglichkeiten vor, wie der Verkehrsfluss positiv beeinflusst werden kann. Dabei wurde auf Vor- und Nachteile eingegangen und Fragen von Bürgerinnen und Bürgern beantwortet.

Zum Thema Umleitungen wurde unter anderem die Möglichkeit diskutiert, mehr Verkehr in die Fritz-Laube-Straße zu verlagern. Das Ziel bleibt weiter, eine Verringerung der Schließzeiten durch eine neue Signalanlage zu erreichen. Unstrittig war die Tatsache, dass der Durchgangsverkehr in der Goslarer Straße für die Geschäftsleute unerlässlich ist und dies auch vor dem Hintergrund der Problematik „Bahnschranke“ zu bedenken ist. Die Sorgen der Gewerbetreibenden sollen daher bei der bestmöglichen und für alle Beteiligten akzeptablen Lösungsfindung berücksichtigt werden. Ein bereits terminiertes Unternehmergespräch hat die Verwaltung deshalb um Vertreter des Vienenburger Einzelhandels erweitert. Die gesammelten Lösungsvorschläge werden dann im Bauausschuss besprochen.

Weitere Informationen sind in zwei Präsentationen enthalten, die auf der Homepage der Stadt Goslar unter www.goslar.de/presse/pressemitteilungen hinterlegt sind.


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