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„Verzicht des Direktmandates der Grünen ist ein undemokratischer Akt“

12. September 2017
Der CDU-Landtagskandidat Ralph Bogisch kritisiert die Entscheidung der Grünen, keine Direktkandidatin aufzustellen. Foto: CDU
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Goslar. Die CDU-Stadtratsfraktion äußert sich: Der Verzicht von Julia Hamburg, für die Grünen als Direktkandidatin bei den Landtagswahlen anzutreten, sei bedauerlich. „Wahl hat etwas mit Auswahl zu tun – und die Grünen können oder wollen sich daran nicht beteiligen“ äußert Ralph Bogisch, Kreisvorsitzender der CDU in einer ersten Reaktion.

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Das habe wenig mit Demokratieverständnis, eher mit „Augen zu und durch“ zu tun. Es verwundere aber auch nicht, schaue man auf die durch die Grünen im Lande vertretene Politik der letzten Jahre.

„Dass die Grünen im Kreis Goslar personell dünn besetzt sind sei das eine“, aber gemeinsam für eine Fortsetzung von Rot-Grün zu werben hält Bogisch für vermessen. „Wo hat der Landkreis eine breite Verbesserung in den letzten Jahren unter Rot-Grün erfahren?“ fragt Bogisch und erinnert beispielhaft an die desolate Schulpolitik. „Nach einem solchen chaotischem Schuljahresstart kann es ein ‚einfaches weiter so‘ nicht geben!“ Und gerade Frau Hamburg habe sich in ihrer Zeit als Landtagsabgeordnete nicht gerade nachvollziehbar für die Region eingesetzt.

„Eine Wahlempfehlung brauchen die Bürger schon gar nicht“, führt Bogisch im Hinblick auf die anstehenden Landtagswahlen aus. Schließlich geht es darum, wem die Bürger in Zukunft eine engagiertere Vertretung des Landkreises in Hannover zutrauen. „Der Wähler kann und wird am 15. Oktober selbst entscheiden, wem er seine Stimme gibt“.

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