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Vortrag zum Thema „Der Waldkauz – Vogel des Jahres 2017“

14. März 2017
Foto: Christoph Bosch, NABU
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Sankt Andreasberg. Am Freitag, den 17. März um 19.30 Uhr hält Walter Wimmer im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg einen Vortrag zum Thema „Der Waldkauz - Vogel des Jahres 2017“.

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Der Diplombiologe hat das Nationalparkhaus selbst von 2009 bis 2015 geleitet und engagiert sich weiterhin vielseitig ehrenamtlich im NABU. Stellvertretend für alle Eulenarten hat der NABU den Waldkauz zum Vogel des Jahres 2017 gewählt. Mit ihm soll für den Erhalt alter Bäume mit Höhlen im Wald oder in Parks geworben werden und eine breite Öffentlichkeit soll für die Bedürfnisse höhlenbewohnender Tiere sensibilisiert werden, so Thomas Appel, der heutige Leiter des Nationalparkhauses.

Eulen sind unverzichtbare Bestandteile der Artenvielfalt. Es gilt, sie zu schützen, ihre Bestände zu stabilisieren oder zu vermehren. Der Bestand des Waldkauzes in Deutschland beträgt laut dem Atlas deutscher Brutvogelarten 43.000 bis 75.000 Brutpaare und wird langfristig als stabil eingeschätzt. Der für die Arterhaltung entscheidende Bruterfolg hängt jedoch vor allem von der Qualität des Lebensraums ab. Das Fällen alter Höhlenbäume, eintönige Wälder und ausgeräumte Agrarlandschaften ohne Nahrung sind damit die größten Gefahren für einen gesunden Waldkauzbestand. Waldkäuze sind lautlose Jäger der Nacht. Sie sehen und hören besonders gut, und finden so präzise ihre Beute. Die Bezeichnung „Kauz“ ist eine Besonderheit im deutschen Sprachraum, denn in anderen europäischen Ländern gibt es kein eigenes Wort für Eulen mit rundem Kopf ohne Federohren – sie werden wie andere Eulenarten allgemein als „Eulen“ bezeichnet.

Foto: Dietmar Nill, NABU

Walter Wimmer wird auch besonders auf die Situation des Waldkauzes in der Region Harz und Harzvorland eingehen.

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