16 neue Pflegekräfte für die Asklepios Harzkliniken

2. April 2019
Personal bekommt Verstärkung: 16 neue Pflegekräfte haben am 1. April begonnen. Foto: Asklepios Harzkliniken GmbH
Goslar. Eine gute Nachricht in Zeiten des bundesweit zunehmenden Fachkräftemangels: Gleich 16 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben zum 1. April in den Asklepios Harzkliniken als Pflegekräfte angefangen, davon elf ehemalige Auszubildende, die unlängst ihre Prüfung zum Gesundheits- und Krankenpfleger bestanden haben. Das teilt die Asklepios Harzkliniken GmbH mit.

„Wir freuen uns sehr über den personellen Nachwuchs, das stärkt unser Personal und ist damit natürlich auch gut für unsere Patienten“, sagt Kerstin Schmidt, Pflegedirektorin der Asklepios Harzkliniken. Stellen, die derzeit frei waren, weil beispielsweise Kolleginnen und Kollegen in Rente gegangen oder wegen dauerhafter Erkrankungen verhindert waren, konnten nun wiederbesetzt werden.

Zugleich wurden im Rahmen des am 1. Januar 2019 in Kraft getretenen neuen Pflegepersonal-Stärkungsgesetzes die Personalressourcen mit weiteren zusätzlichen Stellen ausgeweitet. Im Zeitraum zwischen Januar und März 2019 haben die Asklepios Harzkliniken insgesamt 23 neue Mitarbeiter im Pflegebereich eingestellt, hierbei sind Personen gemeint, nicht die reinen Planstellen. Mit den 16 neuen Kolleginnen und Kollegen zum 1. April sind also in den ersten vier Monaten insgesamt 39 neue Pflegekräfte eingestellt worden.

Individueller Empfang für die neuen Kollegen

Adelheid May, Geschäftsführerin der Asklepios Harzkliniken, sagte: „Es ist nicht leicht, bei dem bundesweit großen Fachkräftemangel geeignete Mitarbeiter zu finden, daher freuen wir uns umso mehr, auch als großer Arbeitergeber in der Region für den Gesundheitsstandort, dass uns dies nun gelungen ist. Wir begrüßen unsere neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter herzlich bei uns.“

Mit einem individuellen Empfang hießen die Führungskräfte die neuesten Kolleginnen und Kollegen der Pflege, die nun begannen, am Montag herzlich willkommen, zeigten ihnen ihren neuen Arbeitsplatz und führten sie in den Alltag ein. „Dass so viele neue Pflegekräfte sich für die Asklepios Harzkliniken als Arbeitgeber entschieden haben und uns damit zugleich Vertrauen bezeugen, freut uns natürlich auch“, sagte Geschäftsführerin May. Gerade in den Zeiten des allgemein zunehmenden Fachkräftemangels, auch im Pflegebereich, ist es besonders wichtig, etwas für den Nachwuchs zu tun.

Zukunftsoffensive Pflege

Vor allem der bundesweite Mangel an Pflegekräften ist eine gesellschaftliche Herausforderung der kommenden Jahre, die alle betrifft, zugleich wird der Pflegeberuf an Bedeutung weiter gewinnen, da sind sich Experten einig. Allgemeiner bundesweiter Pflegekräftemangel einerseits und Perspektivlosigkeit, Arbeitslosigkeit und fehlende Entwicklungsmöglichkeiten für Menschen in ländlichen Regionen anderseits: Die Asklepios Harzkliniken engagieren sich seit langem, um gegen beide Missstände anzugehen. Dafür wurde in den Harzkliniken vor einiger Zeit die „Zukunftsoffensive Pflege“ konzipiert. Diese besteht aus verschiedenen Bestandteilen: Angebote für Jugendliche, in den Asklepios Harzkliniken in den Sommerferien ein paar Wochen lang als „Ferienjobber“ tätig zu werden, sich in Freiwilligen Sozialen Praktika (FSJ) zu engagieren oder in einem Schülerpraktikum Krankenhausluft zu schnuppern.

„Wir wollen so einerseits Nachwuchs gewinnen für den eigenen Bedarf, aber auch einen Beitrag leisten für die Ausbildung für andere Arbeitgeber in der Pflege in der Region“, sagt Harzkliniken-Pflegedirektorin Kerstin Schmidt. „Wir möchten jungen Menschen Perspektiven bieten und zeigen, wie dankbar und sinnerfüllend es ist, in der Pflege tätig zu sein.“ Um diese Ziele zu erreichen stellen die hauptamtlichen Praxisanleiter der Asklepios Harzkliniken den Pflegeberuf auch in Realschulen und Gymnasien des Landkreises dar. Zusätzlich wird an „Tagen der Ausbildung“ die Möglichkeit eröffnet, mit Auszubildenden des Berufes in Kontakt zu treten und Erfahrungen auszutauschen. Das Konzept greift bereits: In den vergangenen drei Jahren entschieden sich 23 Ferienjobber und Praktikanten später für Ausbildungsplätze in der Region für den Beruf des Gesundheits- und Krankenpflegers.

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