19. Ratsgottesdienst in der Marktkirche

2. November 2018
Ein aktuelles Thema für die Predigt gibt es in Absprache mit Mitgliedern des Stadtrates dennoch: „Staatsversagen? Vom Vertrauensverlust in die Demokratie?“ Quelle: Ev.-luth. Propstei Goslar
Goslar. Am kommenden Sonntag, 4. November, findet um 11 Uhr der 19. Ratsgottesdienst statt, der der gemeinsamen Verantwortung von Stadtrat und örtlicher Kirche für die öffentlichen Belange gewidmet ist. Das berichtet die Ev.-luth. Propstei Goslar in einer Pressemeldung.

In den zurückliegenden Jahren wurde dieser besondere Gottesdienst an dem Sonntag gefeiert, der dem 9. November am nächsten liegt. Er diente damit zugleich dem Gedenken an die Reichspogromnacht im Jahr 1938 und an den Mauerfall 1989. Darüber hinaus nahm der Gottesdienst stets aktuelle politische Themen auf und wurde unter Beteiligung von Ratsmitgliedern gestaltet.

In diesem Jahr ist aufgrund des 450. Jahrestages der Gründung der Ev.-luth. Kirche im Braunschweiger Land alles etwas anders. Die Landeskirche sponsert gemeinsam mit der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz ein Programm von Bachkantaten, um dem Jubiläum Ausdruck zu verleihen. Aufgrund der Absprachen mit den beteiligten Musikern, unter anderem Mitgliedern des Staatsorchesters Braunschweig und der Goslarer Kantorei, findet die Ausführung in der Propstei Goslar am 4. November statt. Zur Aufführung kommt im Rahmen des Gottesdienstes die Kantate „Wir danken dir Gott, wir danken dir“ (BWV 29), die Johann Sebastian Bach seinerzeit aus Anlass der Neukonstituierung des Stadtrates komponiert hat. Damit findet der Ratsgottesdienst in diesem Jahr ein paar Tage früher statt und wird wesentlich musikalisch geprägt sein.

Ein aktuelles Thema für die Predigt gibt es in Absprache mit Mitgliedern des Stadtrates dennoch: „Staatsversagen? Vom Vertrauensverlust in die Demokratie?“ Außerdem wird wie in jedem Jahr der sogenannte Ratseid durch den Vorsitzenden des Stadtrates verlesen und die Ratskerze entzündet, die sonst traditionell jeweils während der Sitzungen des Stadtrates brennt.

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