20-Jähriger in Klinik – Polizei macht Shisha-Bar dicht

11. Februar 2019
Die Shisha-Bar wurde vorerst geschlossen. Symbolfoto: Pixabay
Goslar. Am gestrigen Sonntagabend, gegen 22 Uhr, wurde dem Betreiber einer Shisha-Bar in der Marstallstraße von Einsatzkräften der Polizeiinspektion Goslar der Betrieb aus gefahrenabwehrrechtlichen Gründen bis auf Weiteres untersagt. Das berichtet die Polizei in einer Pressemitteilung.

Ein nicht ansprechbarer 20-jähriger Goslarer sei demnach zuvor mit dem Rettungswagen in das Krankenhaus Goslar gebracht und dort auf der Intensivstation stationär mit Vergiftungserscheinungen aufgenommen worden. Die daraufhin in den Räumlichkeiten mit Unterstützung der Feuerwehr Goslar durchgeführten Recherchen der Polizei hätten ergeben, dass es aus bislang nicht geklärten Gründen eine gesundheitsgefährdende Kohlenmonoxid-Konzentration gegeben und ein installierter Melder zwar ausgelöst hatte, weitere installierte Melder allerdings nicht mehr funktionstüchtig waren. Der Vorgang sei zuständigkeitshalber an die Stadt Goslar abgegeben worden.

Ähnlicher Vorfall in Peine

Erst am gestrigen Sonntag kam es zu einem ähnlichen Fall in Peine. In der Nacht zu Sonntag, kurz nach Mitternacht, kam es im Bereich einer Shisha-Bar in der Woltorfer Straße zu einem Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei. Offenbar zogen sich einige Gäste eine Kohlenmonoxidvergiftung zu. Zwei weibliche Gäste seien in der Shisha-Bar in Ohnmacht gefallen. Daraufhin sei der Rettungsdienst alarmiert worden. Es wurde ein erhöhter Kohlenmonoxid-Wert in dem Gebäude gemessen. Die Shisha-Bar wurde vorläufig geschlossen.

Lesen Sie dazu mehr:

Alarm in der Shisha-Bar: Mehrere Gäste mit Kohlenmonoxid vergiftet

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