„Anstieg der Arbeitslosigkeit ist üblich für den Sommer“

31. Juli 2019
Im Sommer ist ein Anstieg der Arbeitslosigkeit üblich. Foto: pixabay/Archiv
Braunschweig/Goslar. Die Arbeitslosenzahl ist im Juli saisonbedingt um 721 Personen auf insgesamt 18.740 leicht gestiegen. Dies teilt die Agentur für Arbeit mit.

„Ein Anstieg der Arbeitslosenzahlen im Sommer ist üblich und wird sich in den kommenden Wochen wieder relativieren“, weiß Gerald Witt, Chef der Agentur für Arbeit Braunschweig-Goslar. Die weiterhin gute Arbeitsmarktlage wird im Vorjahresvergleich deutlich, denn im letzten Juli waren noch 1.664 oder 8,2 Prozent mehr Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen.

Leichter Anstieg der Arbeitslosigkeit im Sommer

„Die Arbeitslosigkeit ist leicht angestiegen. Dieser Anstieg ist für die Sommermonate ein jährlich wiederkehrendes Bild. Dafür gibt es mehrere Gründe: Der Hauptgrund ist, dass junge Menschen, die nach dem Ende der Ausbildung nicht übernommen werden oder keine Stelle finden, sich arbeitslos melden. Sie sind aber zumeist nur kurze Zeit arbeitslos; die Jugendarbeitslosigkeit geht deshalb nach der Sommerpause wieder deutlich zurück. Weiterhin gilt, dass wenn Betriebe Mitarbeiter entlassen, dann in der Regel vor den Sommerferien. Auf der anderen Seite stellen sie neue Mitarbeiter erst nach dem Ende der Sommerpause ein“, sagt Gerald Witt, Leiter der Agentur für Arbeit Braunschweig-Goslar.

In den nächsten Monaten wird die Arbeitslosigkeit wieder reduziert

In den kommenden Wochen würde sich die Zahl der arbeitslosen Menschen daher reduzieren.
1.990 Arbeitslose unter 25 Jahren wurden im Juli gezählt. Das sind 323 oder 19,4 Prozent mehr als im Vormonat. Gegenüber dem Vorjahresmonat ist die Zahl jedoch um 303 oder 13,2 Prozent gesunken. Dies ist ein Indiz dafür, dass zunehmend die Fachkräfte in den Unternehmen nach der Berufsausbildung auch gehalten werden.

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