Anti-Brustkrebslauf: 100 Läufer starten für Mut und Aufklärung

15. September 2018 von
Rund 100 Läufer nahmen am Samstag am Anti-Brustkrebslauf teil. Fotos: Anke Donner
Goslar. Rund 100 Läufer starteten am heutigen Samstag zum dritten Anti-Brustkrebslauf – ein Projekt der Asklepios Harzkliniken. Mit dem Lauf, dessen Startgelder in diesem Jahr an das Mütterzentrum Immenrode gehen, will man auf die Krankheit aufmerksam machen und Betroffenen Mut machen.

Das Brustzentrum Goslar der Asklepios Harzkliniken organisierte den Charity-Lauf in Zusammenarbeit mit der Stadt Goslar, unter Federführung von Rita Prinz und Sandra Kintscher. Gefördert wird er durch zahlreiche Organisationen wie etwa den Lions Club Goslar, Unternehmer und Privatpersonen. Die Veranstaltung soll Frauen und Männer, die an Brustkrebs erkrankt sind, Mut machen und die Bevölkerung für das Thema sensibilisieren.

Am Mittag gingen dann die rund 100 Läufer auf die zweieinhalb oder fünf Kilometer lange Strecke – die Zeit wurde dabei jedoch nicht gemessen. Die Teilnehmer sollten einzig und allein für die Sache laufen, walken oder gehen. In der ersten Startreihe stand Goslars Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk. Auch er drehte für die gute Sache seine Runden.

Unter den 100 Läufern war auch der Oberbürgermeister.

Rund um den Lauf wurde den Teilnehmern und Besucher an den Wallanlagen ein Programm geboten, in dem hauptsächlich über Brustkrebs informiert wurde. Unter anderem referierte Dr. med. Marek Hanslik, Chefarzt der Frauenklinik der Asklepios Harzklinik über Brustkrebs, Jenny Lutz sprach zum Thema „Mammografie-Screening“. Zudem sorgten Tanzvorführungen der „Mini-Jets“ für Unterhaltung.

470 Euro für das Mutterzentrum

Sandra Kintscher, Rita Prinz, Inge Voigt, Monika Beushausen und Ingried Gröne bei der Spendenübergabe.

Der Erlös des Laufs ging in diesem Jahr an das Mütterzentrum Immenrode. 470 Euro konnten Inge Voigt, Monika Beushausen und Ingried Gröne vom Mutterzentrum von Rita Prinz, Breast Care Nurse des Brustzentrums der Asklepios Harzklinik Goslar und Sandra Kintscher, eine Betroffene aus der Selbsthilfegruppe der „Pink Ladies, gleich im Anschluss in Empfang nehmen. Das Mütterzentrum kann im Augenblick jede Spende und Unterstützung brauchen, erklären Monika Beushausen und Ingried Gröne. Die Einrichtung möchte sich gerne vergrößern und das Angebot ausweiten. Dafür werde jeder Euro gebraucht. 

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