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Asklepios Kliniken Schildautal investieren fünf Millionen Euro

7. September 2018
Fünf Millionen Euro werden in die Die Asklepios Kliniken Schildautal in Seesen investiert. Fotos: Asklepios Kliniken
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Seesen. Die Asklepios Kliniken Schildautal in Seesen investieren in den kommenden Monaten insgesamt fünf Millionen Euro an Eigenmitteln in die Versorgung von Notfällen und in verschiedene Fachabteilungen. Rund eine Million Euro kommen an Fördermitteln vom Land Niedersachsen dazu.

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Dafür sind bereits erste Baumaßnahmen angelaufen, die bis ins Jahr 2019 andauern werden. Derzeit wird eine neue Zentrale Notaufnahme (ZNA) gebaut, geplant ist Ende dieses Jahres der Umbau der Station 23 zu einer interdisziplinären Intensivstation. Der Funktionsbereich für Innere Medizin, inklusive Gastro- und Endoskopie, wird ebenfalls modernisiert. Zur Erweiterung des diagnostischen und therapeutischen Angebots der Klinik wird voraussichtlich im kommenden Winter ein eigenes Katheterlabor eröffnet. Zudem werden derzeit im gesamten Haus die Voraussetzungen für eine flächendeckende, noch bessere WLAN-Anbindung geschaffen.

„Die Modernisierungsarbeiten werden so schonend wie möglich vorgenommen, aber für etwaige Unannehmlichkeiten während der Bauarbeiten bitten wir unsere Patienten und Besucher herzlich um Verständnis, sie werden von den Maßnahmen unmittelbar profitieren“, sagt Christian Lorch, Geschäftsführer der Asklepios Kliniken Schildautal. Denn: Durch die Modernisierung werden unter anderem Kompetenzen gebündelt, Wege beispielsweise für Patienten bei Verlegungen verkürzt, außerdem ist eine noch schnellere und bessere Diagnostik möglich. „Wir freuen uns, dass wir unser medizinisches Leistungsniveau damit noch weiter steigern können“, sagt Prof. Dr. med. Mark Obermann, Ärztlicher Direktor der Asklepios Kliniken Schildautal.

Auch durch die hochkarätige Nachbesetzung der Chefarzt-Position in der Inneren Medizin zum 1. Oktober 2018 stellt sich die Klinik weiter für eine positive Zukunftsperspektive auf, mit Dr. med. Ralph-Uwe Mletzko, 59, als künftiger Chefarzt der Abteilung Innere Medizin und Kardiologie. Schildautal-Geschäftsführer Christian Lorch: „Der neue Chefarzt wird als Facharzt für Interventionelle Kardiologie in den Asklepios Kliniken Schildautal den Schwerpunkt Kardiologie innerhalb der Inneren Medizin entsprechend ausbauen.“ Um hierfür die bestmöglichen Bedingungen zu schaffen, beginnt noch im Herbst dieses Jahres der Bau eines neuen Katheterlabors auf dem bisherigen Parkplatz hinter der Station 12. Hierdurch steht die Anlage bereits ab dem kommenden Winter für die interdisziplinäre Nutzung zur Verfügung. Weiterhin investiert die Klinik im selben Zuge in eine neue „2-Ebenen-Angiographie-Anlage“, um die therapeutischen Möglichkeiten der hier fest etablierten Abteilung für interventionelle Neuroradiologie von Privatdozent Dr. med. Kai Kallenberg auf modernsten Standard zu bringen. Zur Erläuterung: Die Angiografie ist eine radiologische Untersuchung, bei der die Gefäße mit Kontrastmittel gefüllt und mittels Röntgenstrahlen sichtbar gemacht werden. „Wir wollen hiermit die Weichen für die Zukunft stellen, um auch künftig Patienten mit Schlaganfällen und Kopfverletzungen optimal versorgen zu können“, erläutert Prof. Dr. med. Obermann.

Neue Zentrale Notaufnahme

Der erste Bauabschnitt der neuen Zentralen Notaufnahme hat bereits begonnen. Hierbei wird auf Ebene 1 des Haupthauses großflächig umgebaut, um auch für die Zukunft eine umfassende, optimale Notfallversorgung am Standort Seesen für die Patienten anzubieten.
Die neue ZNA wird voraussichtlich im Dezember 2018 ihren Betrieb aufnehmen. Um den Bau zu ermöglichen und sich gleichzeitig bereits vorab bestmöglich auf die prozessualen Herausforderungen einer Zentralen Notaufnahme vorzubereiten, wurden die derzeitigen Notaufnahmen zum 1. August 2018 übergangsweise bereits auf der Station 32 zusammengelegt. Im vorderen Bereich wurden Kapazitäten für die neue interdisziplinäre „Intermediate Care“ (IMC) Station geschaffen. Hier ist eine umfassende Überwachung der Kreislauffunktionen entsprechend einer „kleinen Intensivstation“ gewährleistet, einschließlich der umfangreichen Monitorüberwachung der wichtigsten Körperfunktionen wie Kreislauf und Atmung. Die Patienten werden erst dann auf eine reguläre Station verlegt, sobald potenziell lebensbedrohliche Erkrankungen mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht vorliegen oder wenn bei bereits gesicherten schweren Erkrankungen das weitere Vorgehen geplant und die ersten Schritte der Behandlung eingeleitet sind. Gleichzeitig wird die Station 31 in einen internistischen Funktionsbereich umgebaut, mit Räumen für die Endoskopie sowie Echokardiografie und Lungenfunktionstestung. Außerdem wird der Bereich eine eigene Aufbereitungseinheit für Endoskope erhalten.

Neue Interdisziplinäre Intensivstation

Ebenfalls startet voraussichtlich Ende dieses Jahres der Umbau der Station 23 zu einer interdisziplinären Intensivstation. Diese befasst sich mit allen medizinischen Fachbereichen der Klinik und wird zusätzlich zur bestehenden 10-Betten-Station 41 die Intensivkapazitäten der Klinik um weitere 18 bis 20 Betten erweitern. Die Maßnahme ist das Ergebnis einer interdisziplinären Projektgruppe mit Vertretern aller beteiligten Abteilungen. Prof. Obermann: „Wir wollen damit den Anforderungen der modernen Intensivmedizin auch in Zukunft gerecht werden, um so die Behandlung schwerstkranker Patienten in Seesen auch weiterhin zu sichern.“

Verbessertes WLAN

Zudem werden im gesamten Haus derzeit die Voraussetzungen für eine flächendeckende, noch bessere WLAN-Anbindung geschaffen. In Abstimmung mit den Experten der Technik soll überdies ein noch leistungsstärkeres Mobilfunknetz etabliert werden, um den Patienten auch in diesem Bereich noch größeren Komfort zu bieten.

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