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Aus für „Jägerettes“: Rund 200 Promoter verlieren ihren Job

14. September 2018 von
Jägermeister schließt seine Promotion und Service GmbH. Symbolfoto: Archiv
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Wolfenbüttel. Die Jägermeister Deutschland GmbH schließt zum 31. Dezember dieses Jahres seine Promotion und Service GmbH. Das bestätigt Andreas Lehmann, Leiter Public Relations, auf Anfrage von regionalHeute.de. Zirka 200 sogenannte "Jägerettes" verlieren ihre Studentenjobs.

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„Wir waren der einzige Spirituosenhersteller, der für Promotion eine eigene Gesellschaft unterhalten hat“, erklärt Lehmann unserer Online-Zeitung. Dies sei nicht mehr zielführend. Nicht mehr zeitgemäß sei auch die direkte Ansprache der Kunden durch Studentinnen und Studenten, den „Jägerettes“. „Wir wollen ein komplett neues Promotion-Konzept auf die Beine stellen“, so Lehmann.

Die „Jägerettes“ hätten trotz allem einen „super Job“ gemacht, betont Lehmann weiter. „Als Anerkennung werden wir ihnen eine freiwillige und proaktive Abfindung zahlen und bei der Suche nach einem neuen Studentenjob behilflich sein.“

Gewerkschaft prangert „Jagdregeln“ an 

Bereits im Mai dieses Jahres waren die „Jägerettes“ und ihr Arbeitspapier, die sogenannten „Jagdregeln“, in den Schlagzeilen. Grund dafür war eine Klage der Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten (NGG), stellvertretend für einen ehemaligen Mitarbeiter von Jägermeister. „Die Jagdregeln sollen ein besonders witziger Vertrag sein, benachteiligen die Beschäftigten aber, weil sie als „Jägerette“ angeblich in einem selbständigen Arbeitsverhältnis arbeiten“, sagte Manfred Tessmann, Geschäftsführer der Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten (NGG), Region Süd-Ost-Niedersachsen damals gegenüber regionalHeute.de (wir berichteten). Nach der Verhandlung kündigte Jägermeister dann an, die „Jagdregeln“ zu überarbeiten. „Wir haben von Anfang an betont, dass es uns wichtig ist, sowohl rechtlich als auch menschlich einwandfrei mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern umzugehen. Daher haben wir die „Jagdregeln“ nochmals auf den Prüfstand gestellt und im Sinne unserer Mitarbeiter angepasst.“

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