Cluster Meeting in Goslar

27. März 2019
Veranstalter und Referenten des Cluster Meetings in Goslar. Foto: ITS mobility/Andreas Redeker
Goslar. Gemeinsam mit der Allianz für die Region GmbH, dem Forschungszentrum Energiespeichertechnologie (EST), der Technischen Universität Clausthal und der Wirtschaftsförderung Region Goslar GmbH & Co. KG (WiReGo) lud das Mobilitätsnetzwerk ITS mobility zum Cluster Meeting nach Goslar ein. Das berichtet die Allianz für intelligente Mobilität.

Heutzutage befinden sich in nahezu allen technischen Geräten Batterien, die immer höhere Anforderungen erfüllen müssen. Im Zeitalter der Elektromobilität und stationärer Großanlagen müssen Batterien stetig steigenden Belastungen standhalten. Zudem ziehen Lithium-Ionen-Batterien immer mehr in unsere heimischen Keller als sogenannte „Homespeicher“ für Photovoltaik ein.

Florian Rehr, Geschäftsführer der ITS mobility GmbH, begrüßte die Gäste und stellte das Netzwerk mit über 200 Forschungseinrichtungen, Industriepartner, Kleine und Mittelständische Unternehmen, Verbände, Behörden und Experten aus der Mobilitätsbranche vor. „Mit unserer Erfahrung geht eine ausgeprägte Sensibilität für Mobilitätstrends einher und gerade im Bereich der Elektromobilität hat das Thema Batteriesicherheit aktuell und in Zukunft einen hohen Stellenwert“, erläutert Rehr.

Im Anschluss sprach Dr. Jörg Aßmann, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Region Goslar GmbH & Co. KG, darüber, wie gemeinsam mit den Akteuren vor Ort das Konzept „Batterie-Sicherheitscampus Deutschland“ entstanden ist und stellte die Kompetenzen der Institutionen in den Fokus.

Um genau diese Kompetenzen ging es dann im Anschluss: In Fachvorträgen von Dr. Jens-Peter Springmann, Geschäftsführer Forschungszentrum Energiespeichertechnologie, Dr. Christian Kelb, Gruppenleiter Batteriesensorik bei Fraunhofer HHI, und Dr. Ralf Benger, Forschungszentrum Energiespeichertechnologie, stellten die Wissenschaftler die Möglichkeiten in Goslar vor. Das Kernstück der apparativen Ausstattung ist das „Batterie- und Sensoriktestzentrum“, welches auf 1.500 Quadratmeter Fläche unter anderem die Durchführung von elektrischen, dynamischen Belastungstests bis zu 1.000 V/1.200 A, d.h. 1,2 MW, bis in Grenzbereiche hinein ermöglicht.

Im Anschluss der Fachvorträge, nutzten die Gäste den Rundgang im Batteriezentrum, um sich ein Bild über die Infrastruktur zu machen und sich gegenseitig auszutauschen.

Hintergrund:

Mit der „Allianz für intelligente Mobilität“ betreiben die ITS mobility GmbH, die Allianz für die Region GmbH, die Wolfsburg AG und das Niedersächsische Forschungszentrum Fahrzeugtechnik (NFF) seit Anfang 2017 ein Netzwerk zur Förderung des Dialogs zwischen Mobilitätsforschung und Automobilwirtschaft. Die Cluster Meetings finden in regelmäßigen Abständen an unterschiedlichen Ausrichtungsorten statt. Sie bieten den Mitgliedern des Netzwerkes, Kooperationspartnern und interessierten Gästen eine Plattform für den Wissens- und Ideenaustausch zu intelligenten Verkehrskonzepten.

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