Dr. med. Dean Bogoevski spricht über Darmkrebs

18. April 2019
Dr. med. Dean Bogoevski. Foto: Asklepios
Goslar. Die Krankheit kommt oft leise daher, ohne sichtbare Anzeichen, und ist alarmierend: Darmkrebs ist in Deutschland bei Männern und Frauen eine der häufigsten Krebserkrankungen. In der monatlichen Vortragsreihe „Patientenakademie“ in der Asklepios Harzklinik Goslar geht es am kommenden Donnerstag, den 25. April, um 18 Uhr aktuell um das Thema, „Kampf gegen Darmkrebs, Entwicklungen und Erfolge“, so die Asklepios Harzkliniken.

Unter dem Begriff „Darmkrebs“ werden im Allgemeinen Krebserkrankungen des Dickdarms (Kolonkarzinom) und des Mastdarms (Rektumkarzinom) verstanden. Bundesweit erkranken nach Angaben des Robert Koch-Instituts jedes Jahr rund 35.400 Männer und 30.000 Frauen daran. Darmkrebs trete nach Angaben der Deutschen Krebsgesellschaft überwiegend ab dem 50. Lebensjahr auf. Das Durchschnittsalter betrage bei Männern 69 Jahre, bei Frauen sei es mit 75 Jahren erheblich höher.

Alle Interessierten sind eingeladen

PD Dr. med. Bogoevski, Facharzt für Chirurgie, Viszeral- und Thoraxchirurgie, ist seit März 2017 bei den Asklepios Harzkliniken – ein erfahrener Mediziner: Unter anderem war er zuvor früher im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) in Hamburg. Im Jahr 2009 habe er im Rahmen der Verleihung des mit 10.000 Euro dotierten Hubertus Wald Preises für Onkologie an Nachwuchsforscher ein Stipendium erhalten.

Krankheiten könnten jeden Menschen ereilen, manchmal kenne man als Laie allenfalls die Begriffe, mehr aber auch nicht. Vor diesem Hintergrund hätten die Asklepios Harzkliniken im Frühjahr 2017 die Patientenakademie gegründet. Sie wolle Laien verständlich und kompakt Krankheiten in ihren Grundzügen erklären und Menschen auch dafür sensibilisieren, wie sie bestimmten Krankheiten vorbeugen könnten. Die Zielgruppe seien alle interessierten Bürger, gesunde Menschen, aber auch natürlich Patienten und beispielsweise ihre Angehörigen und Freunde. Die Vortragenden seien erfahrene Ärzte beziehungsweise Pflegekräfte und andere Spezialisten, sie geben zudem im Dialog wertvolle Tipps, beantworten die Fragen der Bürger. Der Eintritt ist kostenlos.

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