Emmerich-Kopatsch: Kein „Stammtisch-Niveau“ im Kreistag

9. Februar 2019
Petra Emmerich-Kopatsch nimmt den Kreistag in Schutz. Foto: Archiv
Goslar. Auf die Kritik der Asklepios-Chefärztin Dr. med. Sabine Reuter an der Entscheidung und Art der Diskussion des Kreistages, die Harzkliniken verklagen zu wollen, erreichte uns eine Stellungnahme der SPD Landtags- und Kreistagsabgeordneten Petra Emmerich-Kopatsch. Sie möchte klarstellen: "Der Kreistag ist ein niveauvolles Gremium".

„Eine sehr ruhige und sachliche und sogar zeitlich überschaubare Kreistagssitzung zur Klage des Landkreises konnten die rund 30 bis 40 Zuschauer am vergangenen Montag erleben“, so Petra Emmerich-Kopatsch. „Frau Dr. Reuter, die mit all ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine hervorragende Arbeit am Standort Clausthal-Zellerfeld leistet, macht vielleicht jetzt einen kleinen Fehler, in dem sie aus dem Kontext herausgerissene, so nicht gesagte Fragmente in einen anderen Zusammenhang stellt, und somit dem großem Leserkreis gegenüber indirekt darstellt, es könne vielleicht Schwächen geben?“, so die Landtagsabgeordnete.

„Ich konnte Frau Dr. Reuter auf der Zuschauertribüne nicht entdecken“, so Emmerich-Kopatsch weiter. Vielleicht habe ihr jemand anderes ja das eigentlich Gesagte nicht ganz richtig übermittelt. Jedenfalls hätten die anwesenden Zuhörer eine Debatte erleben können, die sicher nicht „Stammtisch-Niveau“ gehabt habe. Ganz im Gegenteil, hätten 42 von 46 Kreistagsabgeordneten, bis auf die AfD, für die Klageeinreichung gestimmt und seien sich auch in ihren Beiträgen nicht unähnlich gewesen. „Es gibt im übrigen bislang keine Kreistagssitzungen, die das erwähnte Stammtisch-Niveau“ erreicht hätten. Vielmehr ist der Kreistag in seiner überwältigenden Mehrheit ein Gremium, das eben sehr besonnen agiert. Da muss man den Kreistag in Schutz nehmen. Auch die Berichterstatter können dies sicher bestätigen“, so die SPD-Abgeordnete abschließend.

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