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Expertenaustausch des ChemieNetzwerks Harz

8. Mai 2018
Referenten und einige der Teilnehmer. Christopher Tebbe (Hochschule Hannover), Johannes Sommer (Albemarle Germany), Tristan Niewisch (pdv-Software), Dr. Joachim Rambke (Koemmerling Chemische Fabrik), Prof. Dr. Karl-Heinz Niemann (Hochschule Hannover), Dominic Appelt (H.C. Starck), Wiebke Bischoff (ChemieNetzwerk Harz)
 Foto: ChemieNetzwerk Harz
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Goslar. Die zunehmende Digitalisierung von Prozessen und die Vernetzung der Systeme hat auf die IT-Sicherheit von Produktionsanlagen große Auswirkungen. Davon sind nicht nur die Unternehmen des ChemieNetzwerks Harz betroffen. Weltweit werden umfassende Sicherheitskonzepte für den Schutz von Prozessen und Produktionsanlagen immer wichtiger.

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Am vergangenen Mittwoch waren daher IT-Experten und Unternehmer der Einladung des ChemieNetzwerks Harz gefolgt und tauschten sich in Goslar unter anderem über aktuelle Bedrohungslagen, die Kosten von Angriffen sowie die neuen Anforderungen an IT-Sicherheitskonzepte aus. Das berichtet das ChemieNetzwerk Harz. Anhand eines Zentrifugenmodells stellte die Expertenfabrik des Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrums aus Hannover einen realen Angriff auf ein Industrial Ethernet System dar.

„Gerade vor dem Hintergrund der voranschreitenden Digitalisierung ist es enorm wichtig, Prozesse und Anlagen zu schützen und auf einen potentiellen Angriff vorbereitet zu sein“, weiß Tristan Niewisch, Geschäftsführer des Mitgliedsunternehmens pdv-Software GmbH, „denn leider lautet die Frage nicht ob, sondern wann ein Unternehmen attackiert wird.“ 
Vorgestellte Beispiele aus der Praxis verdeutlichten an diesem Abend die Folgen, die ein Angriff auf Betriebe haben kann.
„Um im Zeitalter von Industrie 4.0 im Harz gut gerüstet zu sein, wird es im ChemieNetzwerk weitere unternehmensübergreifende Austausche geben“, so Wiebke Bischoff, Geschäftsführerin des Verbundes.

Hintergrundinformationen


Das ChemieNetzwerk Harz nahm im August 2016 seine Arbeit auf und bündelt die Kompetenz von derzeit 23 Mitgliedsunternehmen und -institutionen sowie den beiden Wissenschaftspartnern Ostfalia und TU Clausthal. Es wird mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert und vom Landkreis Goslar unterstützt.

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