Fachtagung: Hilfe bei häuslicher oder sexueller Gewalt

10. September 2019
Vielen Betroffenen fällt es sehr schwer, nach erlebter Gewalt sofort zu entscheiden, ob sie eine Anzeige bei der Polizei erstatten wollen. Symbolfoto: pixabay
Goslar. Inzwischen sind die Fachtage, unter der Schirmherrschaft des Landrates Thomas Brych, die das “Goslarer Netzwerk gegen häusliche Gewalt“ jährlich anbietet, eine feste Institution. Für den 6. November konnten wieder Referentinnen und Referenten mit interessanten Themen gewonnen werden. Das teilt das Netzwerk in einer Pressemeldung mit.

Professorin Dr. med. Anette Solveig Debertin wird das Netzwerk „ProBeweis“ vorstellen. Es bietet Hilfe und Unterstützung bei häuslicher und/oder sexueller Gewalt und dokumentiert die Beweise vor einer eventuellen Anzeige bei der Polizei. Denn vielen Betroffenen fällt es sehr schwer, nach erlebter Gewalt sofort zu entscheiden, ob sie eine Anzeige bei der Polizei erstatten wollen. Für ein mögliches späteres Gerichtsverfahren ist es jedoch wichtig, zeitnah nach der Gewalterfahrung Befunde und Spuren fachkundig zu dokumentieren und zu sichern.

Was tun bei Verdacht auf Kindesmisshandlung?

Außerdem wird sie die Arbeit der Kinderschutzambulanz Niedersachsen vorstellen und die Frage beantworten, was man tun kann, wenn der Verdacht einer Kindesmisshandlung besteht. Frau Prof. Dr. Debertin wird Orientierungshilfen und Handlungsweisen aus Sicht der Medizin vorstellen.

Das Ehepaar Jill und Florian Wildmann betreiben seit 2016 ein Krav-Maga-Studio in Goslar. Sie geben in einem dritten Teil der Veranstaltung einen theoretischen und praktischen Eindruck vom Krav-Maga-Training. Kinder und Frauen lernen im Training Situationen besser einzuschätzen, sich fit zu halten und ihr Selbstbewusstsein zu stärken. Krav-Maga macht Spaß und hilft, nicht Opfer zu werden.

Anmeldung bis zum 2. Oktober per Mail an: lichtenberg@awo-region-harz.de Nach erfolgreicher Anmeldung bekommen Sie eine Bestätigung. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

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