Feueralarm in Goslar: Rauchmelder rettete Menschenleben

12. Februar 2019
Die Feuerwehr wurde heute Nacht zu einem Einsatz alarmiert. Symbolfoto: Archiv
Goslar. In der Nacht zum heutigen Dienstag wurden die Bewohner eines Wohnhauses in der Kornstraße aus dem Schlaf gerissen. Der schrille Warnton des Heimrauchmelders lies Schlimmes erahnen. Schnell machte sich Brandrauch im Treppenhaus bemerkbar. Die zehn Bewohner des Hauses, mitten in Goslars Altstadt, waren in Gefahr. Das berichtet die Feuerwehr Goslar in einer Pressemitteilung.

Schnell folgte der Notruf 112 zur Feuerwehr. Um 1.48 Uhr ertönten die Meldeempfänger der Brandschützer. Mit einem erweiterten Löschzug fuhr die Goslarer Feuerwehr die Einsatzstelle an. Die Bewohner konnten bereits durch Polizeibeamte aus dem Haus geleitet werden. Mehrere Einsatzkräfte der Feuerwehr drangen in das Wohnhaus ein und erkundeten die Etagen. Im Dachgeschoss konnte zwar eine Verqualmung und Brandgeruch festgestellt werden, die Ursache jedoch nicht gefunden werden. Diese habe sich im Erdgeschoss befunden. Dort schwelte in einem Wirtschaftsraum einer früheren Gaststätte die Elektrounterverteilung.

Vor Schlimmerem bewahrt

Der aufsteigende Qualm habe ausgereicht, um die Rauchmelder im Treppenhaus auszulösen und die Bewohner zu warnen. Die Stromversorgung konnte demnach unterbrochen werden. Dadurch sei auch ein weiterer Einsatz der Feuerwehr nicht mehr erforderlich gewesen. Die Bewohner konnten wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Vorsorglich erfolgte zuvor eine Untersuchung durch den Rettungsdienst. „Der frühzeitige Alarm durch den Heimrauchmelder hat so die zwei Familien vor Schlimmeren bewahrt“, berichtet die Feuerwehr.

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