Förderschulen sollen zusammengelegt werden

29. Mai 2018 von
Die beiden Förderschulen Lernen sollen zum Schuljahr 2019/2020 zusammengelegt werden. Symbolbild: pixabay
Peine. Bislang gibt es im Landkreis gleich zwei Förderschulen mit dem Schwerpunkt Lernen. Dies soll sich zum Schuljahr 2019/2020 ändern. Dann sollen die Janusz–Korczak–Schule (JKS) in Groß Ilsede und die Pestalozzischule in Peine zusammengelegt werden. Als gemeinsamer Standort wird die Pestalozzischule erhalten bleiben.

Dies geht aus einer Beschlussvorlage der Landkreisverwaltung hervor, die am kommenden Donnerstag im Ausschusses für Bildung, Kultur und Sport auf der Tagesordnung steht.

Nach Informationen der Landkreisverwaltung besuchen in diesem Schuljahr insgesamt 84 Schüler (JKS 59 Schüler,  Pestalozzischule 25 Schüler) die beiden Förderschulen Lernen.  Im kommenden Schuljahr würde sich die Anzahl um weitere 21 Schüler (4 Pestalozzischule und 17 JKS) vermindern, sodass im Bereich Lernen in den Jahrgängen sieben bis zehn dann lediglich noch 63 Schüler beschult werden würden, prognostiziert die Verwaltung in der Beschlussbegründung die Entwicklung der Schülerzahlen.

Unterrichtsangebot soll gesichert werden

In einem bereits im September des letzten Jahres geführten Gespräch mit der Landesschulbehörde, Regionalabteilung Braunschweig, sei deutlich geworden, dass zur Sicherung eines qualitativ hochwertigen Unterrichtsangebots, unter anderem durch entsprechende Lehrkräfteversorgung, eine Zusammenlegung der beiden Schulen vor dem Hintergrund der einzelnen Klassenstärken zwingend erforderlich sei. Ein Gespräch mit den Schulleitungen der beiden betroffenen Schulen habe diese Ansicht bestätigt, heißt es weiter in der Vorlage.

Nach der Gesetzesänderung durch die Landesregierung, die die Fortführung der Förderschulen bis längstens zum Ende des Schuljahres 2027/28 ermöglicht, hatte der Kreistag im März einen entsprechenden Beschluss gefasst, die Verwaltung zu beauftragen, einen Antrag für die Pestalozzischule zu stellen (regionalHeute.de berichtete) In der Vorlage sei der Standort Pestalozzischule unter anderem damit begründet worden, dass bei einer Standortentscheidung zugunsten der JKS ein erhöhter Beförderungsbedarf entstehen würde. Auch die vorhandenen Raumressourcen sprächen für diesen Standort.

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