Gestohlener Porsche – Männer wieder auf freiem Fuß

10. Oktober 2018
Symbolfoto: Anke Donner
Goslar. Wie bereits berichtet, sind am Dienstag zwei 35- beziehungsweise 42-jährige polnische Staatsangehörige bei dem Versuch aufgeflogen, einen gestohlenen Porsche Panamera bei der Zulassungsstelle in Goslar zuzulassen. Wie die Polizei nun mitteilt, wurde das über 30.000 Euro teure Fahrzeug Ende letzten Monats im hessischen Lahn-Dill-Kreis bei einem Wohnhauseinbruch zusammen mit den Originalschlüsseln entwendet.

Bei den Fahrzeugpapieren handelte es sich ebenfalls um gefälschte Urkunden. Bei den Kennzeichen handelte es sich um entwendete Schilder.

Bei der Zulassungsstelle sei aufgefallen, dass die Fahrgestellnummer zur Fahndung ausgeschrieben war, und so klickten kurz darauf zunächst die Handschellen und die beiden Beschuldigten wurden vorübergehend festgenommen. Im Rahmen der weiterführenden Ermittlungen gaben die Männer an, dass sie den Porsche in Köln von Unbekannten erworben hätten und das Fahrzeug hier anmelden wollten, da einer der Männer hier ebenfalls wohne.

Da eine Tatbeteiligung an dem Einbruch beziehungsweise der Hehlerei des Autos aktuell nicht nachweisbar ist, verzichtete die Staatsanwaltschaft Braunschweig auf die Stellung von Haftbefehlsanträgen für die Beschuldigten, die nach ihrer Vernehmung wieder entlassen wurden.

Der sichergestellte Porsche wird wieder an den Geschädigten ausgehändigt.

Lesen Sie auch:

Zulassung eines gestohlenen Porsche scheitert

Medienpartner
Anzeigen
Kontakt zur Redaktion
Sie erreichen unsere Redaktion 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche per
E-Mail: goslar@regionalheute.de
und montags bis freitags von 9 Uhr bis 17.30 Uhr per
Telefon 05331 / 88 27-26
Anzeigen
Telefonnummern
Apotheken-Notdienst: 22 8 33
Ärztlicher Notdienst: 116 117
Elterntelefon: 0800 111 0 550
Feuerwehr-Notruf: 112
Kartensperrungs-Notruf (für alle): 116 116
Kinder- und Jugendtelefon: 0800 / 111 0 333
Polizei-Notruf: 110
Rettungsdienst-Notruf: 112
Telefonseelsorge (evangelisch): 0800 / 111 0 111
Telefonseelsorge (katholisch): 0800 / 111 0 222
Weisser Ring Opfertelefon: 116 006