Goslars Erste Kreisrätin besuchte Theresienhof

10. September 2018
Goslars Erste Kreisrätin Regine Körner, Frank Dreßler und Nicole Trenkner besuchten das Senioren- und Pflegeheim Theresienhof. Foto: Evangelische Stiftung Neuerkerode
Goslar. Goslars Erste Kreisrätin Regine Körner besucht in diesen Wochen punktuell Senioren- und Pflegeheime im Landkreis Goslar, um sich einen Eindruck von den Einrichtungen und den aktuellen Herausforderungen zu machen. Am vergangenen Freitag war sie im Senioren- und Pflegeheim Theresienhof zu Gast, berichtet die Evangelische Stiftung Neuerkerode.

Begleitet wurde sie von Frank Dreßler (Leitung Fachbereich Familie, Jugend & Soziales) und Nicole Trenkner (Leitung der Abteilung Hilfe zur Pflege, Betreuung und Beratung, die zum Fachbereich Familie, Jugend & Soziales gehört).

„Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Alten- und Pflegeheimen in unserem Landkreis leisten einen ganz wichtigen Job. Im Rahmen meiner Stippvisiten möchte ich nicht nur mit der Heimleitung und der Belegschaft ins Gespräch kommen, sondern mir auch ein Bild von den unterschiedlichen Spezialisierungen der Einrichtungen machen“, beschrieb Regine Körner die Zielsetzung ihrer Besuche. „Und natürlich spielt für mich auch der Fachkräftemangel in der Pflege eine Rolle. Hier möchte ich gerne eruieren, inwieweit der Landkreis bei dieser Herausforderung unterstützend tätig werden kann.“

Fachkräftemangel als großes Thema

Bei Uschi Ballin, Pflegedienstleitung des Theresienhofes, stieß sie damit auf offene Ohren. „Mit 53 Prozent Fachkraftquote steht der Theresienhof gut da“, sagte sie. „Viele Mitarbeitende arbeiten schon lange hier, zum Teil 30 Jahre. Aber auch für uns, die nach dem Tarifvertrag der Diakonie Niedersachsen und somit gut zahlen, wird es immer schwieriger, Fachkräfte zu finden.“ Dabei leistet der Theresienhof seinen Beitrag, um dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken und bildet Pflegefachkräfte aus. Gerade aktuell haben wieder fünf Schüler ihre Ausbildung begonnen und sie kommen aus verschiedenen Nationen.

„Häufig haben wir auch Praktikanten mit Migrationshintergrund, die sich für den Beruf interessieren“, erzählte sie weiter. „Sie lernen schnell und wollen arbeiten. Die Integration klappt sehr gut. Im besten Fall läuft es so wie bei einer jungen Syrerin, die über das Praktikum ihren Weg in die Ausbildung im Theresienhof gefunden hat.“ Uschi Ballin beschreibt es sehr treffend: „Den Bewohnern ist es egal, wie jemand aussieht oder spricht. Sie möchten einfach nur, dass sie mit Herz behandelt und gepflegt werden. Und das können wir hier gewährleisten.“

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