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Tarifstreit: Harzenergie-Mitarbeiter gingen auf die Straße

24. Januar 2018
Auch die Mitarbeiter von Harzenergie gingen heute auf die Straße. Foto: Alexander Panknin
Goslar. Die Fronten im Tarifstreit verhärten sich immer mehr. Die Tarifverhandlungen für die Thüga-Tarifgemeinschaft, der die Unternehmen der Harzenergie angehören, seien nach vier Verhandlungsrunden festgefahren, gab die ver.di am Montag in einer Pressemitteilung bekannt und rief gleichzeitig zum Warnstreik in dem Goslarer Betrieb auf.

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Von zirka 9 Unr früh bis in die Nachmittagsstunden hatten sich zahlreiche Mitarbeiter der Harzenergie vor dem Firmengebäude versammelt, um ihren Forderung Nachdruck zu verleihen.

Was will man erzielen?

ver.di fordert nach eigenen Angaben fünf Prozent mehr Vergütung für die Beschäftigten und die Auszubildenden rückwirkend zum September 2017 bei einer Laufzeit von 12 Monaten. Seitens der Arbeitgeber sei bislang für 2017 nur eine Einmalzahlung von 300 Euro angeboten worden, die aber nicht für Auszubildende gelten soll. In 2018 und 2019 soll die Vergütung dann in zwei Stufen um zwei Prozent und 1,8 Prozent erhöht werden.

„Die bisherigen Angebote der Arbeitgeber haben die Beschäftigten massiv verärgert und enttäuscht“, berichtete Verhandlungsführer Martin Marcinek im Vorfeld des Warnstreiks. „Das Verhalten der Arbeitgeber zeugt nicht von Wertschätzung gegenüber den Beschäftigten. Besonders, dass die Azubis für 2017 nichts bekommen sollen, fuchst viele“, so Dieter Hoffmann vom ver.di-Bezirk Süd-Ost-Niedersachsen, der für Harzenergie zuständig ist.

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