Harzwasserwerke bauen neues Zentrallabor

14. Mai 2019
Eine kupferne Zeitkapsel wurde am Dienstag im Boden des Neubaus versenkt. Foto: Harzwasserwerke
Langelsheim. Der Grundstein ist gelegt: Die Harzwasserwerke bauen an der Granetalsperre ein neues Zentrallabor und bekennen sich zum Standort Langelsheim. Dort entsteht das neue Wasserkompetenzzentrum, das ab 2021 Mittelpunkt der Wasseranalytik und Knowhow-Center in Trinkwasserfragen werden soll. Dies berichten die Harzwasserwerke in einer Pressemitteilung.

Anlässlich der Grundsteinlegung hätten die beiden Geschäftsführer der Harzwasserwerke, Dr. Christoph Donner und Lars Schmidt, und der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Gerd Rappenecker am Dienstag, 14. Mai, eine kupferne Zeitkapsel im Boden des Neubaus versenkt. Zuvor hätten sie die Zeitkapsel mit einer Tageszeitung, Münzen und Bauplänen gefüllt.

„Trinkwasser ist das am strengsten kontrollierte Lebensmittel in Deutschland und bedarf einer ständigen und akribischen Prüfung“, sagte Lars Schmidt, Kaufmännischer Geschäftsführer der Harzwasserwerke anlässlich der Grundsteinlegung. „Darum ist das Wasserkompetenzzentrum für uns sehr wichtig.“

Der Technischer Geschäftsführer der Harzwasserwerke, Dr. Christoph Donner, freute sich: „Durch den Neubau können wir in Zukunft noch effizienter unsere Analysen durchführen. Auch angesichts des Klimawandels wird es immer wichtiger, die Ressource Wasser sowohl chemisch als auch biologisch zu kontrollieren.“ Für die Kunden der Harzwasserwerke sei das Labor außerdem ein wichtiger Ansprechpartner. Nicht nur analytisch, sondern auch für die Prozessberatung.

Mehr Platz für die Wasseranalyse

Der Entwurf des Architekten-Teams der Firma Planwerk Elbe solle in Zukunft das angrenzende, fast 50 Jahre alte Zentrallabor ersetzen. Im neuen Labor werden auf knapp 800 Quadratmetern Labornutzfläche zeitgemäße Anforderungen an Brandschutz, Klimatisierung und moderner Laborausstattung umgesetzt. Die Fertigstellung des neuen Wasserkompetenzzentrums sei für Anfang 2021 geplant. Rund sechs Millionen Euro werde der Neubau kosten.

Mit dem gewählten Bauplatz an der Granetalsperre bekennen sich die Harzwasserwerke erneut zum Standort Langelsheim bei Goslar. Die Granetalsperre wurde dort in den Jahren 1966 bis 1969 erbaut und ist mit 46,4 Millionen Kubikmetern die größte Trinkwasser-Talsperre der Harzwasserwerke. Das Wasserwerk könne am Tag bis zu 194.000 Kubikmeter Rohwasser aufbereiten. „Die Granetalsperre feiert in diesem Jahr ihren 50. Geburtstag – das neue Wasserkompetenzzentrum sichert auch langfristig die Qualitäts- und Prozessabsicherung für unsere Kunden und den effizienten Betrieb. Damit beheimaten wir die Talsperre, das Wasserwerk und die wissenschaftlichen Analysen an einem bewährten Standort und sichern gleichzeitig rund 20 Arbeitsplätze im Harz“, erklärt Dr. Donner.

Aufgaben des Wasserkompetenzzentrums

Zu den täglichen Aufgaben des Zentrallabors würden Wasseranalysen aus dem gesamten Versorgungsgebiet der Harzwasserwerke gehören. Die Mitarbeiter überwachen die Wasserqualität an den Talsperren, Wasserwerken, Behältern und Transportleitungen. Auch als Dienstleister sei das Labor aktiv. Geführt werde das neue Wasserkompetenzzentrum von Dr. Arnd Mehling, der im vergangenen März das Zentrallabor vom langjährigen Leiter Dr. Martin Schnitzler übernommen habe.

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